Komplett neu entwickelter Porsche Panamera vorgestellt

Porsche hat den neuen Panamera vorgestellt und damit wieder mehr Nähe zum 911 geschaffen. Der neue Porsche Panamera vereint mehr denn je zwei gegensätzliche Charaktere und hat die Gene eines Sportwagens sowie den Komfort der Luxuslimousine. Der Gran Turismo ist nach den Worten von Porsche neu justiert und als zweite Generation komplett neu gedacht worden. Motoren und Getriebe wurden neu konstruiert, das Fahrwerk perfektioniert, das Anzeige- und Bedienkonzept zukunftsweisend interpretiert. Der neue Panamera erweitert zudem mit Fahrdynamik-Highlights wie der Hinterachslenkung, dem aktiven Wankausgleich und der Dreikammer-Luftfederung die Grenzen zwischen der Welt der anspruchsvollen Sport- und der komfortablen Reisewagen.
porschePanamera2016a

Das Porsche-typische Interieur wurde für den neuen Panamera zukunftsweisend interpretiert. Blackpanel-Flächen und interaktive Displays verbinden die klare Visualität und selbstverständliche Bedienoberfläche der Smartphones und Tablets mit der praxisgerechten Steuerung eines Fahrzeugs. Weiterlesen


Renault setzt auf Stromnachbarschaft

Renault lanciert in Schweden ein privates Strom-Tankstellennetz in dem das Elektroauto überall aufgeladen werden kann. Besitzer von Elektroautos können künftig ihre Fahrzeuge bei Privatleuten im ganzen Land an die Steckdose stecken. Elbnb heisst die neue Online-Plattform, mit der Renault die Ladenetze stark erweitern will.

Die Besitzer von Ladesteckdosen können nun auf der Plattform ihre Stecker anbieten, die Fahrer von Elektroautos können dann mit einem fest vereinbarten Preis das Auto aufladen. Die Preise können die beiden Parteien einfach auf der elbnb-Plattform vereinbaren und dann abrechnen.

Renault und auch die Stromkonzerne gehen davon aus, dass diese Idee einen Durchbruch bei der Verbreitung von Stromantrieben ergeben kann.


Mini Cooper soll ektrisch werden

Bei Mini Cooper stehen die Zeichen nun auch auf E-Antrieb. BMW plant offenbar ein Elektroauto für die Marke, um damit die Kundenkreise zu bezirzen, die sich dem elektrischen Antrieb verschrieben haben. Noch ist zwar unklar wann das Auto auf den Markt kommt und wie, auf 2018 will das Unternehmen aber sich in diesem Bereich eine wichtige Ankündigung machen. Bereits im kommenden Jahr 2017 will Mini den Countryman als Plug-in-Hybrid präsentieren, dabei soll es auch eine Variante mit Hybrid ohne Steckerladung geben.

Vor einigen Wochen hat BMW den Denkprozess umgestossen, denn bis März war man der Ansicht man habe genug Lehrgeld gezahlt und werde mit Elektroautos bis 2020 Pause machen. Nachdem die Konkurrenz aber nun auf 2018 wichtige Neuheiten im Elektrobereich bringen wird ist man unter Zugzwang, BMW muss nachdoppeln.


Toyota ruft 3,4 Millionen Autos in die Werkstatt

Toyota erlebt gerade ein kleines Desaster in mehreren Stufen. Gestern wurde bekannt, dass das Unternehmen 1.34 Millionen Autos zurück rufen muss weil diese eventuell ein Airbag-Problem haben, heute stieg die Zahl der Fahrzeugrückrufe auf 3.4 Millionen Fahrzeuge. Betroffen sind unterschiedliche Modelle und neben dem Airbag geht es in Millionen von Toyotas auch um die Aktivkohlefilter, deren Funktionsweise ist beeinträchtigt.

Bei den Modellen Auris, Corolla, Prius Hybrid und Lexus CT200h kann es zu Rissen im Aktivkohlefilter im Tank kommen, so könnten Benzin und Dämpfe austreten und sich gar entzünden. Beim Airbagproblem handelt es sich um einen bestimmten Typ der Seitenairbags, diese haben eine Schwäche bei älteren Modellen wie man festgestellt hat.

Die Mängel beim Aktivkohlefilter betrifft laut Toyota weltweit 2,87 Millionen Fahrzeuge, die Airbagprobleme weltweit 1,43 Millionen Autos. Bei 900’000 Autos gibt es beides, diese sind deshalb doppelt betroffen, werden aber nur einmal bearbeitet.


Alfa Romeo Giulia mit fünf Sternen im Euro NCAP-Crashtest

Die neue Alfa Romeo Giulia hat im Crashtest nach Euro NCAP-Verfahren das Spitzenergebnis von fünf Sternen erzielt. Im Punkt „Insassenschutz für Erwachsene“ erreichte die italienische Sportlimousine sogar einen Wert von 98 Prozent – das beste Resultat in der Geschichte dieses Crashtest-Verfahrens, das seine Bewertungskriterien 2015 erneut verschärft hat.

Basis für das hervorragende Abschneiden der neuen Alfa Romeo Giulia sind die innovativen Sicherheitssysteme an Bord und die gleichzeitig leichte und verwindungssteife Karosserie, die bei einem Unfall auftretende Kräfte optimal aufnimmt. Garant dafür sind Komponenten aus Hightech-Materialien wie Kohlefaser, Aluminium und Aluminium-Verbundstoffe.
IMG_3160

Neu verfügt die Giulia über ein integriertes Bremssystem (Integrated Braking System IBS), das den Bremsweg deutlich reduziert. Sind mit Standardbremsanlage 38 Meter für eine Vollbremsung aus Tempo 100 bereits ein ausgezeichneter Wert, steht das Topmodell Alfa Romeo Giulia Quadrifoglio (abhängig von Witterungs- und Strassenverhältnissen) dank Hochleistungsbremsanlage bereits nach nur 32 Metern. Für sehr sicheres Fahrverhalten sorgen die Radaufhängungen mit exklusiver AlfaLink Technologie. Die neue Alfa Romeo Giulia verfügt darüber hinaus über die direkteste Lenkung im Segment.

Die neue Alfa Romeo Giulia bietet in allen Modellversionen serienmässig eine umfangreiche Ausstattung mit elektronischen Assistenzsystemen. So überwacht das Kollisionswarnsystem (Forward Collision Warning FCW) mit Radarsensoren und einer Kamera den Bereich vor dem Fahrzeug. Besteht die Gefahr einer Kollision mit einem Hindernis oder einem anderen Fahrzeug, wird der Fahrer durch einen akustischen Alarm gewarnt. Reagiert er nicht oder zu langsam, verzögert das System selbsttätig das Fahrzeug. Auf diese Weise werden Unfälle verhindert oder zumindest die Folgen gemildert.

Zusätzlich greift die autonome Notbremsfunktion (Autonomous Emergency Braking AEB) ein, sollten Fussgänger vor dem Fahrzeug die Spur queren. Nach Analyse der Daten von Radar und Kamera aktiviert AEB bis zu einer Geschwindigkeit von 65 km/h die Bremsen und bringt das Fahrzeug situationsabhängig sogar zum Stillstand.


Einigung im Abgasskandal kostet VW mindestens 15 Milliarden Dollar

Nach monatelangen Verhandlungen kommt es nun wie wir berichtet haben zu einer Einigung in den USA. VW wird rund 10 Milliarden Dollar bereit stellen um Autos nachzubessern oder zurück zu kaufen. Rund 475’000 Fahrzeuge mit dem 2.0 Tdi-Motor sind damit bereinigt, sobald der Fall abgeschlossen ist. Satte 2.7 Milliarden Dollar wird VW innert drei Jahren in einen Fonds für Umweltprojekte einzahlen, weitere 2 Milliarden Dollar werden innert zehn Jahren in Projekte zur Emissionsreduktion investiert.

Ausstehend ist eine Vereinbarung über die 3.0 Liter Dieselmotoren, dort stehen die Verhandlungen aber ebenfalls vor einem Abschluss. Wenn das Gericht den obigen Vereinbarungen zustimmt sind auch alle Sammelklagen vom Tisch, womit VW viele Millionen an Anwaltsgebühren einsparen kann.

Unklar ist aber noch, welche Bussen folgen werden. Die Behörden der USA wollen VW empfindlich büssen weil das Unternehmen 580’000 Fahrzeuge mit Schummelsoftware ausgestattet hat und die Vereinbarung wie jetzt beschlossen ist noch nicht der ganze Eisberg, wie man so schön sagt. Es kann schon sein das VW noch mehrere Milliarden Dollar als Busse kassiert.

Offen ist nun auch, was in der restlichen Welt passiert. Denn insgesamt sind es 11 Millionen Autos die VW mit Schummelsoftware ausgeliefert hat und mit denen die Umwelt massiv verpestet wurde. 8 Millionen Autos sind es in der EU, 2 Millionen in Deutschland und alleine in der Schweiz rund 280’000 Fahrzeuge. Alle diese Autos haben nicht nur ein Abgasproblem, sie sorgen dafür das VW sich nicht aus der Verantwortung stehlen kann. Das Unternehmen mag zwar aufatmen wenn der Vergleich in den USA geschlossen wurde, die restlichen 10.5 Millionen Fahrzeuge sollten aber zwingend gleich behandelt werden.

Bislang ist man von Seiten der EU und der Konsumentenschützer bei VW immer auf taube Ohren. Das Recht steht auf Seiten des Fahrzeugbauers, die Moral der Geschicht hingegen nicht. Wenn VW in den USA jedem Käufer eines Diesel-VWs 5000 Dollar zahlt und 12.7 Milliarden Dollar in Umweltschutzmassnahmen investiert ist zumindest die Moral und der Ruf beschädigt, wenn man den Kunden und Ländern in Europa und der Schweiz nicht mindestens das Gleiche offeriert. Natürlich muss VW umrüsten und die Software eliminieren, das ist bereits in Arbeit. Eine Entschädigung ist auch auch fällig, denn sonst können die Besitzer im Occasionshandel auf die Welt kommen. Schon heute werden Diesel-VW als Ladenhüter gehandelt, die Preise sind tiefer als bei anderen Marken. Das Unternehmen wird gut daran tun, feste Preise zu bestimmen, damit die Händler nicht eigene Preise machen. Denn nur mit festen Rücknahmepreisen wird VW das Vertrauen der Kunden behalten können.

Die Konsumentenschützer und auch die EU wollen eine feste Entschädigung für alle Kunden und dem Ansinnen stimme ich persönlich weniger zu. Vielleicht wäre es besser wenn VW und für die Schweiz der Importeur AMAG sich entscheiden, einige Umweltprojekte zu fördern.

VW wird in den USA je Fahrzeug rund 30’000 Dollar ausgeben um den Skandal zu beseitigen. Das ist viel Geld und eine empfindliche Summe, in der die Strafen noch nicht eingerechnet sind. Wenn VW für alle manipulierten Fahrzeuge soviel Geld ausgeben müsste wäre der Konzern pleite auch wenn sich der Betrag über die kommenden zehn Jahre verteilt. Würde VW aber je Fahrzeug 3’000.- Dollar ausgeben um die Umwelt zu schützen wäre bei 10.5 Millionen Fahrzeugen ausserhalb der USA ein Fonds von 33 Milliarden Dollar vorhanden um die Umwelt zu schützen. Damit könnte man viele Bäume pflanzen, damit könnte man viele Ladesäulen aufbauen. Entsprechend verpackt würde das Vertrauen der Konsumenten sehr gut gestärkt.


Mitsubishi präsentiert in Paris neues Conzept-SUV

Auf der diesjährigen Paris Motor Show im September will Mitsubishi weitere Details der neuen SUV-Coupé-Studie „Ground Tourer“ präsentieren, die als Nachfolger für den Outlander gilt. Schon am Genfer Autosalon im Frühling hat man das Conzept-Car gezeigt, nun wurden viele Elemente verändert und erneuert.
mitsubishigrandtourer

Erneut will Mitsubishi mit dem SUV-Conzept Plug-in-Hybrid anbieten, an diesem Antrieb will man unbedingt festhalten weil man damit in vielen Ländern sehr erfolgreich ist. Allerdings spricht man unter der Hand davon das Mitsubishi vielleicht künftig auch eine Reichweite von 100 Kilometern anbieten möchte, dann wird das Fahren mit Benzin wirklich fast eine Seltenheit.


Chrysler will Muscle Cars auf Alfa-Plattform bauen

Die neue Giulia von Alfa Romeo ist derart gut geworden das die Plattform nun auch in den USA für Autos als Bodengruppe eingesetzt werden soll. Damit will man Geld sparen, vergisst aber bereits wieder das man die Giulia rund 8 Monate verzögern musste weil man technische Probleme hatte. Sergio Marchionne will aber bekanntlich sparen wo man kann und deshalb sollen die kommenden Generationen von Muscle Cars aus den USA auf der Giulia-Plattform stehen.
dodgechargersrt

Die beiden Dodge Charger und Dodge Challenger stehen heute auf eine Mercedes-Benz-Plattform, die zu Chrysler-Zeiten entwickelt wurde. Mit der eigenen Alfa Giulia-Plattform ist man nicht nur moderner unterwegs, man hat auch deutlich an Gewicht eingespart.

Sparen will man anscheinend auch beim Motor, denn der wird deutlich leichter weil er nur mehr vier Zylinder haben wird. Das Downsizing in einem Musclecar ist zwar sicher kein Verkaufsargument für die Fans, wird aber notwendig weil die grossen V8-Motoren vom Lärm und vom Verbrach her nicht mehr zeitgemäss sind.


Volkswagen erzielt Vergleichsvereinbarungen für TDI-Dieselfahrzeuge mit US-Bundesbehörden

Die Volkswagen AG hat heute bekannt gegeben, dass sie mit dem US-Justizministerium (Department of Justice, DOJ) und dem Bundesstaat Kalifornien sowie der Federal Trade Commission (FTC) und privaten Klägern, die durch das Steuerungskomitee der Kläger (Plaintiffs‘ Steering Committee, PSC) vertreten werden, Vergleichsvereinbarungen geschlossen hat. Damit sollen zivilrechtliche Ansprüche im Zusammenhang mit in Frage kommenden 2,0l-TDI-Dieselfahrzeugen von Volkswagen und Audi in den USA beigelegt werden. Von rund 499.000 2,0l-TDI-Fahrzeugen, die für den Verkauf in den Vereinigten Staaten produziert wurden, sind gegenwärtig rund 460.000 Volkswagen und 15.000 Audi-Fahrzeuge in Gebrauch – sie kommen für Rückkäufe, Leasingrücknahmen oder behördlich genehmigte technische Anpassungen in Frage.

Volkswagen wird einen Fonds zur Finanzierung des Programms für 2,0l-TDI-Fahrzeuge in Höhe von maximal 10,033 Milliarden US-Dollar einrichten. Diese Summe wird zusammen kommen wenn alle Kunden ihre Ansprüche geltend machen und kein einziges Auto zwischenzeitlich mit Totalschaden ausfällt. Davon ist nicht auszugehen.

Die Vereinbarungen im Zusammenhang mit dem angestrebten 2,0l-TDI-Vergleichsprogramm bedürfen noch der Genehmigung von Richter Charles R. Breyer vom United States District Court for the Northern District of California, der das bundesweite MDL-Verfahren (Multi-District Litigation) zur Diesel-Thematik leitet.

Volkswagen hat ausserdem bekannt gegeben, dass es mit den Attorney Generals von 44 US-Bundesstaaten, dem District of Columbia und Puerto Rico übereingekommen ist, bestehende und mögliche künftige Verbraucherschutzklagen im Zusammenhang mit der Diesel-Thematik (State Consumer Protection Claims) für einen Vergleichsbetrag in Höhe von insgesamt 603 Millionen US-Dollar beizulegen.

Vorbehaltlich der gerichtlichen Genehmigung des angestrebten 2,0l-TDI-Vergleichsprogramms hat sich Volkswagen unter anderem auch zu einem Rückkauf bereit erklärt: Einen Rückkauf beziehungsweise eine vorzeitige Leasingrücknahme gibt es, wenn die Kunden sich nicht mit den Umrüstungen einverstanden erklären und die Ausgleichszahlung zusätzlich zur Umrüstung nicht genügend hoch angesehen wird.

Im weiteren hat sich VW bereit erklärt, als Ausgleich für die höhere Stickoxid-Verschmutzungen infolge der Schummelsoftware mehrere Umweltprogramme in den USA in Absprache mit EPA und CARB zu unterstützen:
Über einen Zeitraum von drei Jahren wird eine Summe von 2,7 Milliarden US-Dollar in einen von einem gerichtlich bestellten Treuhänder verwalteten Fonds eingezahlt, um überhöhte Stickoxid-Emissionen (NOx) von 2,0l-TDI-Fahrzeugen auszugleichen.
Zehn Jahre lang wird VW sich mit insgesamt 2 Milliarden Dollar an der Infrastruktur für Null-Emissions-Fahrzeuge sowie in Initiativen beteiligen, um die Technologie zu fördern.


TCS testet VW-Software-Updates positiv

Der TCS verbreitet gute Nachrichten für VW-Kunden, denn man hat die neue Software im Dieselmotor EA189 vor und nach dem Software-Update einer Prüfung unterzogen. Fazit: Verbrauch und Leistung bleiben gleich, Schadstoffemissionen werden reduziert.

Wer ein Auto mit einem Dieselmotor EA189 aus dem VW-Konzern unter der Haube hat, wusste bisher nur, dass dieses Auto eine Schummelsoftware drin hat und deshalb irgendwann zurück in die Werkstatt muss. Viel wurde in den letzten Monaten spekuliert, was diese Nachbesserung für die Kunden beinhaltet. Insbesondere über einen grösseren Dieselverbrauch wurde spekuliert. Nun zeigen erste Vergleichstests, dass diese Befürchtungen unberechtigt sind. ADAC, ÖAMTC und TCS haben mit Unterstützung der FIA zusammen vier betroffene Fahrzeuge vor und nach dem Software Update geprüft.

Getestet wurden drei Audi A4 Avant 2.0 TDI und ein VW Golf mit manueller Schaltung. Dabei wurden auf dem Prüfstand Abgas-, Verbrauchs- und Leistungsmessungen durchgeführt. Auch auf der Strasse wurde vorher und nachher geprüft – insbesondere die Fahrdynamik. Dazwischen wurde von einer offiziellen Audi- beziehungsweise VW-Markenvertretung die sogenannte Schummelsoftware entfernt und die Motorenelektronik nachgebessert.

Alle vier Fahrzeuge fahren vorher wie nachher gleich laufruhig und durchzugskräftig, so das Fazit der Strassentests. Und auch der Prüfstand zeigt, dass die Leistung nicht beeinträchtigt wird. Auch die Abgasvorschriften (Euro 5) werden nach dem Update eingehalten. Beim Verbrauch zeigte sich beim getesteten Golf nach der Softwareänderung kein nennenswerter Anstieg (+0.15 Liter/100km). Unter Berücksichtigung der Messunsicherheit von +/-2 Prozent sind es 0,4 bis 2,5 Prozent je nach Zyklus. Bei den drei getesteten Audi wurde überhaupt kein Mehrverbrauch gemessen.

Für die Umwelt wichtig sind aber auch die Stickoxid-Emissionen (NOx), die ausserhalb des gesetzlich vorgeschriebenen Messzyklus anfallen. Bei diesen Fahrbedingungen hat die Software-Umrüstung insgesamt einen positiven Effekt auf die NOx-Emissionen. Mit der neuen Software vermindern sich diese Emissionen um bis zu 12 Prozent bei den Audi und um bis zu 36 Prozent beim getesteten Golf.