Google zieht nach Detroit

Der Internetkonzern Alphabet (Mutterhaus Google) hat begonnen, in Detroit ein Entwicklungszentrum einzurichten. In der neuen Entwicklungsstätte will Google die Minivans von Fiat Chrylser umrüsten und testen, welche FCA anliefern wird. Die beiden Unternehmen haben die Partnerschaft für 100 Autos schon lange bekannt gegeben, Fiat Chrysler wird Minivans liefern die dann als selbstfahrende Fahrzeuge einen Grossversuch erarbeiten.

Der Internet-Konzern richtet ein Entwicklungszentrum in der Stadt Novi westlich von Detroit ein und wird den Grossversuch von dort aus in Angriff nehmen.


AMAG steigert Präsenz im Carsharing

Nach Abschluss der zweijährigen Pilotphase von Catch a Car, einer Tochtergesellschaft des Schweizer Carsharing Pioniers Mobility, hat sich die AMAG Automobil- und Motoren AG dazu entschlossen, in die weiteren Aktivitäten des stationsungebundenen Carsharings («Free Floating Carsharing») zu investieren. Catch a Car läuft in Basel seit August 2014 erfolgreich mit über 5‘000 aktiven Kundinnen und Kunden und einem permanenten Angebot von 120 Fahrzeugen. Beim Pilotprojekt beteiligte sich die AMAG als exklusiver Fahrzeuglieferant mit dem für diesen Einsatzzweck idealen Kleinwagen VW up!.

Mit dem soeben vollzogenen Einstieg als Aktionär bei der Catch a Car AG baut die AMAG ihre Strategie im Carsharing Bereich nun aus. Dazu gehören auch die Beteiligung bei der Carsharing Plattform «sharoo» (Tochtergesellschaft der Migros) oder die Partnerschaft mit der «Swiss Start up Factory». Nebst dem klassischen Vertriebs- und Servicegeschäft von Neuwagen und Occasionen sollen weitere Mobilitätsdienstleistungen angeboten und in deren Entwicklung investiert werden, denn die Kundenbedürfnisse hinsichtlich Gesamtmobilität sind seit geraumer Zeit in Veränderung. Die Grenzen zwischen privatem und öffentlichem Verkehr sind fliessend, und mit dem Aufkommen von neuen Mobilitätsdienstleistern gewinnt die Sharing Economy weiter an Bedeutung, vor allem in der kleinräumigen Schweiz verspricht diese Mobilitätslösung wesentliche Vorteile in Bezug auf Effizienz und Convenience für die Kundschaft.


Renault bringt den Grand Scenic

Mit dem neuen Grand SCENIC enthüllt Renault die Langversion der der Kompakten VAN-Ausführung. Das typische Familienfahrzeug misst mit 4,63 Meter Länge 24 Zentimeter mehr als der Basis-SCENIC. Wie seine Vorgängermodelle ist er als Fünf- und Siebensitzer erhältlich und kann damit neue Kundenkreise erschliessen. Die kraftvolle und emotionale Formensprache bringt beim Grand SCENIC muskulöse Schultern, eine weit vorgezogene Panorama-Windschutzscheibe und serienmässige 20-Zoll-Räder. Bereits ab der Basis-ausstattung verfügt der Newcomer als weiteres Highlight serienmässig über den Notbremsassistenten mit Fussgängererkennung. Marktstart für den neuen Grand SCENIC ist Ende 2016.


Typische Designelemente sind die unverwechselbare Fensterlinie, die kurze Motorhaube und die kraftvoll ausgeformte Schulterpartie. Im Unterschied zum SCENIC sind die 3-D-Rückleuchten senkrecht angeordnet. Ihre markante Lichtsignatur wird noch dadurch gesteigert, dass die Rückleuchten nach Anlassen des Fahrzeugs angeschaltet bleiben. Deutlich länger als beim Vorgängermodell ist auch der Radstand. Er bildet damit die Basis für exzellenten Fahrkomfort und ein ausgezeichnetes Raumgefühl. Dieses wird durch das optional verfügbare Panorama-Glasdach verstärkt.
RENAULT GRAND SCENIC IV (RFA) - PHASE 1
Eine Gemeinsamkeit mit dem SCENIC sind die weit nach aussen in die Fahrzeugecken gerückten serienmässigen 20-Zoll-Räder. In Kombination mit der breiten Spur lassen sie den Grand SCENIC satt auf der Strasse stehen und tragen so wesentlich zu seiner Präsenz im Strassenbild bei.


Rosberg gefällt es bei Mercedes

Nico Rosberg ist derzeit ein gefragter Mann, nicht nur weil er im Team Mercedes für etliche Siege gesorgt hat. Der Vizeweltmeister wird seit kurzem als Ferrari-Fahrer gehandelt, angeblich haben italienische Zeitungen erfahren das Rosberg zu Ferrari wechseln soll. Rosberg hingegen sagt es gibt derzeit keinen Grund von Mercedes weg zu gehen. Das Team baut gute Autos und der Vertrag stimmt. Einzig die Situation mit Hamilton als Verfolger ist nicht optimal aber die beiden Fahrer haben sich nach dem Unfall im letzten Rennen ausgesprochen und wollen sich gegenseitig helfen.

Rosberg ist sich sicher das ein neuer Vertrag keine Sache sein wird, Ende Saison läuft sein Kontrakt mit Mercedes aus. Die Verlängerung werde im Sommer verhandelt nicht vorher.


Nissan enthüllt den neuen NV300

Nissan hat erste Ansichten des neuen Transporters NV300 gezeigt. Ausgestattet mit Stilelementen der wegweisenden Nissan Crossover-Palette, schliesst der Nachfolger des beliebten Primastar die Lücke zwischen dem preisgekrönten NV200 und dem NV400.

Die neue Nissan Designsprache kennt man vom Juke, Qashqai und X-Trail und neu ist diese auch beim NV300 umgesetzt worden. Die Front dominiert auch hier der markentypische „V-Motion“-Kühlergrill. Das vielseitige und praktische Fahrzeug verfügt über ein breites Spektrum an Derivaten, darunter auch eine Pkw-Version.
NissanNV300

Im Rahmen der offiziellen Partnerschaft für leichte Nutzfahrzeuge mit der UEFA Champions League spielt der NV300 eine wichtige Rolle im Vorfeld des Finales am 28. Mai 2016 in Mailand: An Bord des Transporters wird die offizielle Final-Flagge die Fahrt zum San Siro Stadion antreten. Während der Halbzeitpause wird die Fahne im Mittelkreis des Fussballfelds einen Ehrenplatz einnehmen und von Tausenden von Fans im Stadion und Millionen Fernsehzuschauern gesehen werden.

Ab Herbst wird der neue NV300 dann in den Markt kommen und die Nutzfahrzeugpalette von Nissan verstärken. Weitere Details zum NV300, wie Einzelheiten zu den kraftvollen und effizienten Dieselmotoren, Ladekapazität und Preise werden auf der IAA Nutzfahrzeuge (22. bis 29. September) in Hannover bekanntgegeben.


Autofirmen steigen bei Fahrdiensten ein

Die Autobauer VW und Toyota kämpfen nicht nur um die grössten Verkaufszahlen gegeneinander an, die beiden weltweit grössten Autobauer haben nun fast parallel die Fahrdienste als lohnendes Investment erkannt. Volkswagen beteiligt sich mit der Summe von 267 Millionen Dollar bei der Taxi-App Gett, der japanische Konkurrent Toyota beteiligt sich an Uber und investiert eine unbekannte Summe.

Toyota hat mit dem Investment das Ziel den UBER-FahrerInnen seine Fahrzeuge per Leasing oder Verkauf anbieten zu wollen. Zudem will Toyota bei UBER auch dafür sorgen, dass die Toyota-Fahrer in der APP berücksichtigt werden. Laut Bloomberg hat Toyota nur eine kleine Summe investiert und man habe keine Absicht, die Mehrheit zu übernehmen oder die Kontrolle auszuüben. Die umstrittene Firma Uber ist die Nummer eins unter den Fahrdienst-Vermittlern. Das Unternehmen aus San Francisco ist mit viel Fremdkapital ausgestattet und hat mehr als 5 Milliarden Dollar von Investoren bekommen und zu starten.

Die Firma Gett ist den Angaben zufolge in derzeit 60 Städten rund um den Globus aktiv, darunter zum Beispiel auch in New York und London. In einigen Gebieten gibt es eine Flatrate von 10 Dollar für Innenstadt-Kreise, das ist nicht Kostendeckend und sorgt für Aufsehen. Volkswagen hat sich beteiligt weil man davon ausgeht das Gett für autonome Fahrzeuge ein Thema werden kann.

Bereits zuvor waren Daimler und Opel aufgefallen, weil Daimler sich die App MyTaxi kaufte und die opel-Mutter General Motors beim UBER-Konkurrenten Lyft rund 500 Millionen Dollar investierte.


Lösung im Abgasverfahren in den USA in Reichweite

VW hat im Gerichtsverfahren in den USA ein Lob von Richter Charles Breyer erhalten. VW macht nach dem präsentierten Zwischenstand wichtige Fortschritte auf dem Weg zu einem Vergleich.

In den Verhandlungen mit dem US-Justizministerium, der Umweltbehörde EPA, der Verbraucherschutzbehörde und den Anwälten der klagenden Autobesitzer seien Fortschritte erzielt worden, betonte der Bezirksrichter nach der Anhörung. Der VW-Konzern hat den zahlreichen Klägern Zugeständnisse gemacht und arbeitet auf eine Einigung hin.

Wie im April beschlossen wurde arbeitet man aber immer noch mit dem Termin 21. Juni 2016, an dem muss die Vereinbarung stehen. VW muss den VW-Kunden einen Vorschlag zur Beseitigung der Mängel oder Rücknahme des Fahrzeuges unterbreiten dem die Besitzer zustimmen. Das könnte für den Konzern sehr teuer werden. Darüber hinaus sollen VW-Besitzer noch eine „substanzielle Entschädigung“ erhalten, bekräftigte Richter Breyer.

Laut Richter wird VW auch eine grosse Summe in einen Umweltfonds einzahlen aber wieviel Geld es schlussendlich wird ist noch unbekannt. VW wird auf jeden Fall bluten müssen wenn man in den USA wieder Geschäfte machen will.


Neuer PEUGEOT 3008 kommt modernisiert

Peugeot hat den neuen Peugeot 3008 vorgestellt und aus dem kompakten Familienwagen einen modernen SUV gemacht. Eindrucksvoll ist nicht nur die äussere Gestaltung, eindrucksvoll ist auch das i-cockpit, mit dem die Anzeigeinstrumente aus dem Peugeot 308 noch eine Spur moderner werden. Der neue 3008 will sich vom Start weg als ein wichtiger Player in seinem Umfeld durchsetzen. Er ist der erste Vertreter und zugleich internationale Speerspitze einer neuen SUV-Baureihe von PEUGEOT.
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Der SUV-Markt boomt bereits seit einigen Jahren unabhängig von der Fahrzeugklasse. Mittlerweile ist eines von zehn in Europa verkauften Fahrzeugen über alle Klassen hinweg ein SUV. Mit einem SUV wird man Fahrer eines Statusobjekt und Hightech-Botschafter, egal welche Marke man fährt.
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Die heutigen Autofahrer erwarten von ihrem Fahrzeug in der Tat ein neues Fahrerlebnis. Sie erwarten, dass die Fahrtzeit, die oftmals als belastend empfunden wird, durch das Fahrerlebnis, Emotionen und geteilte Freude optimiert wird.
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Alfa Romeo und Maserati bekommen neuen Chef

Die italienischen Automarken Alfa Romeo und Maserati wurden die letzten Jahre von CEO Harald Wester geleitet. Nun bekommen beide einen neuen Geschäftsführer in der Person von Reid Bigland, 48 Jahre alt. Reid Bigland ist seit vielen Jahren im Konzern Fiat Chrysler beschäftigt und er leitete zuletzt den Vetrieb USA und war Geschäftsführer in Kanada. Harald Wester wird ab sofort als CTO amtieren und mit seinen 58 Jahren nicht nur die Produktion verantworten sondern auch die Neuentwicklungen der Marken. Wester wird wohl auch langsam etwas kürzer treten.

Fiat-Chrysler-Chef Sergio Marchionne begründet den Wechsel an der Spitze mit der internationalen Neuausrichtung der beiden Marken. Bigland ist nach seinen Worten der Manager, der am besten dafür geeignet ist, Maserati und Alfa Romeo in den Weltmarkt zu drängen.

Unklar ist bei dieser Neubesetzung vor allem der Part von Bigland in den USA und Kanada, denn die beiden dortigen Aufgaben wird er behalten. Wie das gehen soll ist unklar, vor allem wenn man die Produktion in Italien kennt. Dort muss ein CEO täglich dabei sein, sonst klappt da gar nichts. Das hat man bei der Giulia wieder einmal mehr gesehen, die sollte bekanntlich Ende 2015 auf den Markt kommen und erste Modelle wurden nun erst dieser Tage zu den Händlern gestellt. Am 19. April wurde in den Fabriken in Italien die erste Giulia produziert, damit hat das Modell 6 Monate Verspätung erhalten.


Milchkuh-Initiative – eigentlich ja, aber…

Die Volksabstimmung vom 5. Juni 2016 in der Schweiz bietet brisante Themen die durchaus polarisieren.

Die Volksinitiative «Pro Service public» fordert von den staatsnahen Betrieben Zurückhaltung beim Lohn und Investment in die Grundversorgung. Die Volksinitiative «Für ein bedingungsloses Grundeinkommen» fordert 2500 CHF Grundlohn für jeden ob er arbeitet oder nicht.

Die Volksinitiative «Für eine faire Verkehrsfinanzierung» wird auch als Milchkuh-Abstimmung bezeichnet weil die Autofahrerverbände hinter der Abstimmung die Autobesitzer immer wieder als Milchkühe der Nation bezeichnen. Dabei geht es um die Steuereinnahmen aus Benzin- und den Fahrzeugsteuern, welche weit mehr als nur den Strassenbau und die Erneuerung finanzieren. Die Initiative will nun die eingenommenen Gelder zweckgebunden nur dem Strassenverkehr zu Gute kommen lassen, womit die Abgaben sinken müssen. An sich ist die Initiative sicher begrüssenswert, erfordert aber einen langen Prozess der Umverteilung. Selbst wenn die Initiative angenommen wird ist es nicht sicher das es günstiger wird. Die Ausgaben der Staatskasse würden ja nicht einfach zurück gehen wenn die Benzinsteuer zweckgebunden verwendet werden muss, im Gegenteil. Autofahren würde dann zwar günstiger aber die Mehrwertsteuer müsste vielleicht angehoben werden um die Staatskasse zu finanzieren. Bildung und der öffentliche Verkehr müssten dann über andere Steuern finanziert werden und auch wenn das ehrlicher ist, es bleibt unklar ob es besser ist.