ACS Direktor Stefan Holenstein tritt doch ab

Der Machtkampf im Autoclub ACS scheint nun auf eine neue Ebene zu gehen, der bisherige ACS-Direktor Stefan Holenstein wird nicht mehr zur Wiederwahl antreten, erklärte er. Er wolle damit einen klaren und unbelasteteten Neuanfang ermöglichen.

Da er für einen Teil der ACS-Delegierten bereits im Juni entlassen wurde, ist der Nichtantritt zur Wahl nur logisch, zumindest für die eine Seite. Jene Seite welche die Abwahl bekämpft hingegen bedauert seinen Rücktritt und hofft darauf, dass der ACS wieder geeint werden kann.

Seit Monaten tobt ein Krieg der Delegierten um die Verbandsspitze und Holenstein selbst stand mitten im Zentrum. Eine für Juni angekündigte Delegiertenversammlung wurde auf den 16. September verschoben, dort wollte der ACS zu neuen Ufern aufbrechen. Das scheint nun einfacher zu werden, ohne Holensteins Wahlanspruch kann die Delegiertenversammlung nun bestimmen, wer neuer Präsident wird.

Denn 13 von 19 Sektionen bestimmten am ursprünglichen Datum im Juni den FDP-Nationalrat Wasserfallen zum neuen Präsidenten des ACS. Gleichzeitig setzte man Holenstein wieder als Generaldirektor ein, womit der Streit erst recht entbrandete.

Weil der alte Präsident den Generaldirektor nicht akzeptierte ernannte er ad interim Michael Gehrken zum Generaldirektor, womit die Wiedereinsetzung von Holenstein zu zwei Direktoren führte.

Und weil der Club auch zwei Präsidenten hat, liess der eine alle Konten sperren, damit niemand sich in dieser Situation bereichert. Mit der DV vom 16. September soll nun das Gremium der Geschäftsführung neu bestätigt und neu zusammen gesetzt werden, es ist unklar ob das gelingt.


Rosberg holt Pole Position in SPA

Nico Rosberg hat im Mercedes die Pole Position beim GP Belgien geholt. Ohne grosse Probleme aber nur mit knappem Abstand konnte er sich gegen Max Verstappen auf Startplatz 2 durchsetzen. 17 Hundertstel trennen Rosberg vom drittplatzierten Startetr Kimi Räikkönen auf dem ersten Ferrari. Der zweite Ferrari mit Sebastian Vettel startet auf Platz vier und damit sind die beiden Ferrari direkt hinter Rosberg und Verstappen platziert. Der zweite Red Bull mit Ricciardo folgt auf Platz fünf, dahinter folgen Hülkenberg und Pérez.

Die letzte Startreihe wird Lewis Hamilton einnehmen, er muss sich aufgrund eines Motorenwechsels hinten einreihen und wurde um 55 Plätze nach hinten versetzt. Ebenfalls ganz hinten startet Fernando Alonso, er wurde um 35 Plätze strafversetzt. Beide Fahrer haben sich mit dem Qualifying nur am Rande beschäftigt und griffen nicht ein.

Grosser Preis von Belgien, Qualifikation
1. Nico Rosberg, Mercedes 1:46.744
2. Max Verstappen, Red Bull Racing 1:46.893
3. Kimi Raikkonen, Ferrari 1:46.910
4. Sebastian Vettel, Ferrari 1:47.108
5. Daniel Ricciardo, Red Bull Racing 1:47.216
6. Sergio Perez, Force India 1:47.407
7. Nico Hulkenberg, Force India 1:47.543
8. Valtteri Bottas, Williams 1:47.612
9. Jenson Button, McLaren 1:48.114
10. Felipe Massa, Williams 1:48.263
11. Romain Grosjean, Haas
12. Kevin Magnussen, Renault
13. Esteban Gutierrez, Haas
14. Jolyon Palmer, Renault
15. Carlos Sainz Jr, Toro Rosso
16. Pascal Wehrlein, Manor
17. Felipe Nasr, Sauber
18. Esteban Ocon, Renault
19. Daniil Kvyat, Toro Rosso
20. Marcus Ericsson, Sauber
21. Lewis Hamilton, Mercedes
22. Fernando Alonso, McLaren


Fahrbericht: VW Beetle Dune – Feines Cabrio für vier!

Volkswagen hat vor einigen Jahren den Käfer als Beetle neu aufgelegt und damit einiges an Erfolg eingeheimst, ist aber nie mehr an vergangene Zeiten heran gekommen. Der Beetle ist zwar urchig, brauchte aber zu Beginn etwas viel Benzin und die Nachteile der Motoren/Antriebs-Konstruktion wogen die Nostalgie nicht auf.
VWBeetleDUNE008

Dieses Jahr hat VW den Beetle aufgewertet, im wahrsten Sinne des Wortes. Der Beetle Dune wurde höhergesetzt und mit einer Offroad-optik verkleidet, womit der Beetle nicht nur eine neue Form erhielt sondern vor allem technisch viel mehr möglich ist. Die Coolness stieg und zusammen mit modernen Farben habe ich mir vorgenommen den Beetle Dune kennen zu lernen. VW hat mir dann ein Pressefahrzeug offeriert und ich war mehr als angenehm überrascht.
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VW bekommt in den USA eine Frist gesetzt

Nachdem sich VW in den letzten Wochen bei den grossen 3.0Liter-Dieselmotoren nicht gross bewegt hat, drängte der US-Richter Charles Breyer das Unternehmen nun zur Eile. Bis zum 24. Oktober muss VW die nötigen Unterlagen zur Lösung der Abgasmanipulationen bei den Drei-Liter-Autos bei der Umweltbehörde EPA einreichen, bestimmte der Richter als letzte Frist.
VW-Vertreter haben dem Gericht versichert das man mit allen Mitteln daran arbeitet, die grossen Dieselmotoren zu sanieren, damit diese nicht mehr über den Grenzwerten Stickoxid ausstossen. Das ist aber nicht so einfach wie bei den kleineren Motoren denn in Tat und Wahrheit sollten die Motoren danach weder mehr Diesel konsumieren noch anderweitig Nachteile haben.
Charles Breyer hat dem Unternehmen empfohlen, schon jetzt mit den Streitparteien über Rückkäufe der Drei-Liter-Autos zu verhandeln. Es könne schliesslich sein, dass die Ingenieure scheitern und keinen Weg finden, sie zu reparieren. Für den 3. November setzte der Richter eine weitere Anhörung an, dann muss eine Lösung bereit sein.
VW hofft den Fall dann abschliessen zu können und möchte dann gerne, dass die Akten geschlossen werden. Denn inzwischen gibt es weltweit Länder die von den USA die Akten einfordern um deren Untersuchungen ebenfalls nachvollziehen zu können. VW möchte gerade in Europa vermeiden, dass die gleichen Sanktionen wie in den USA eingegangen werden müssen. Das Verfahren in Deutschland, dem sich auch die Schweizer Konsumenten angeschlossen haben, ist vorläufig noch in der Schwebe, weder eine Sanktion noch eine Busse wurden von den Behörden bislang beschlossen.


Abgasbericht in Frankreich unter Kritik

Die französischen Behörden gerieten in den letzten Tagen stark in die Kritik, weil eine Abgasuntersuchung des französischen Umweltministeriums einige Renault-Modelle nicht so darstellten wie in anderen Berichten. Der Abschlussbericht der Expertenkommission veröffentlicht die Abgaswerte von 86 untersuchten Autos. Dann wurden Medien vorstellig, die beim Modell Renault Captur andere Werte erwartet hatten. Es hiess, der Bericht habe Einzelheiten zur Abgasreinigung beim Renault Captur verschwiegen.

Nun hat die Regierung offiziell dementiert, die Abgasberichte stimmen mit den Werten überein, die Untersuchungen laufen aber noch.


Noch einmal ein Spitzenwert: Golf R360S

Volkswagen überrascht die Golf Fans in der Schweiz mit einem ganz besonderen Sondermodell – dem Golf R360S. Mit 360 PS übertrumpft er den Golf R um ganze 60 PS und zieht auch optisch mit der in Karbonoptik gehaltenen Fahrzeugfolierung alle Blicke auf sich. Erhältlich ist der Golf R360S als Limousine und als Variant und der Preis startet bei 55’200.- CHF.

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Der Golf R360S ist das erste exklusive Sondermodell des Golf R in der Schweiz. Er basiert auf dem aktuellen Golf R, der mit 300 PS schon sportlich unterwegs ist.

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25. Oldtimer Grandprix von Emil Frey mit Glasurit

Am Samstag den 3. September 2016 findet der nächste Emil Frey Oldtimer Grandprix statt. Dieses Jahr feiert der Anlass sein Silberjubiläum. Glasurit, die Premiummarke im Autoreparaturlackbereich aus dem Hause BASF und Lieferant der Emil Frey-Gruppe, übernimmt im Jubiläums-Jahr mit Freude das Patronat.
otgp_logoOldtimer sind weltweit eine Leidenschaft. Die Schweiz gehört hier sogar zu den Spitzenreitern was die Anzahl von Klassikern betrifft. Über 200‘000 Modelle und weit über 100 private Clubs gibt es hierzulande. Viele Besitzer der edlen Fahrzeuge investieren sehr viel Zeit und Energie in die Restaurierung um den Wert ihres Klassikers zu erhalten. Doch häufig ist der Originallack eines Old- oder Youngtimers nicht mehr auf dem Markt erhältlich.
Unter www.classiccarcolors.com verfügt Glasurit über das weltweit grösste Farbtonarchiv. Nebst der Qualität der Lacke überzeugt Glasurit durch seine modernen Farbtonfindungsinstrumente. So können mit dem tragbaren Farbspectrometer Farbtöne direkt vor Ort am Fahrzeug gemessen werden und in Sekundenschnelle ermittelt werden. Herzstück der Farbtonfindung ist das Glasurit Color Profi System, kurz CPS genannt. Das CPS ist ein praktisches System aus tausenden Farbmuster-Paspeln für die Uni- und die Metallic-Lackierung, die mit Originallacken beschichtet sind.


Der 300. le GARAGE-Partner

Das Le Garage-Konzept der ESA erfreut sich dank der starken Verankerung in allen Teilen der Schweizüber den 300. le GARAGE-Partner, die Widi Garage AG in Frutigen.

Die Widi Garage an der Kanderstegstrasse 39 in Frutigen wurde 1955 durch Otto Stucki gegründet, hat acht Mitarbeitende und deckt die meisten Dienstleistungen für Automobilisten ab. Marc Lehmann, Inhaber der Widi Garage AG, zu den Gründen, warum er sich für das le GARAGE-Konzept entschieden hat: „Wir waren überrascht, wie flexibel das Konzept auf unsere Bedürfnisse eingehen konnte und die nötigen Dienstleistungen im Konzept bereits vorhanden waren. Es wurde uns nichts vorgeschrieben: Somit bleibt unsere Garage weiterhin eine freie und unabhängige Garage.“


Volkswagen kann Produktionseinbrüche auffangen

Nach der Einigung mit zwei Zulieferern kann Volkswagen die Auswirkungen der Produktionsunterbrechungen deutlich reduzieren und den weit überwiegenden Teil der Ausfallzeiten mit internen Flexibilisierungsmassnahmen auffangen, schreibt das Unternehmen heute. Zunächst hatte man für sechs Werke Kurzarbeit oder Produktionsstopps geprüft, das ist nun in den fünf Werken Wolfsburg, Zwickau, Kassel, Salzgitter und Braunschweig nicht erforderlich.

Die betroffenen Teilbereiche der Werke Kassel und Salzgitter konnten die reguläre Produktion unverzüglich wieder aufnehmen. Auch in den Fahrzeugwerken Wolfsburg, Zwickau und Emden begannen unmittelbar nach der Einigung intensive vorbereitende Arbeiten, um auch hier möglichst kurzfristig zur vollen Produktion zurückzukehren. Im Ergebnis wurde daher lediglich für das Werk Emden Kurzarbeit beantragt, in Wolfsburg und Zwickau können die Unterbrechungen mit internen Massnahmen überbrückt werden.


Fiat Holding Exor verlässt Italien

Die Fiat-Holding Exor hat dieser Tage den Sitz des Unternehmens in die Niederlande verlegt. Die italienische Industriellenfamilie Agnelli wurde mit der Beteiligungsgesellschaft bislang in Turin gelistet, nun verlegt man den Sitz nach Amsterdam. Damit kann die Steueroase Niederlande einen bedeutenden Zuzug verzeichnen, bislang wollte die Familie Agnelli die Traditionen wahren.
Laut EXor glaubt man so, dass Exor über eine niederländische Holding in Zukunft flexibler an Kapital kommt und Übernahmen und strategische Investitionen besser ohne die Aufsicht der italienischen Behörden vonstattengehen können.
Die steuerlichen Vorteile des Umzuges sind hoch, die Steuerbefreiungsgrenzen viel höher als in anderen Ländern. Zudem sind in den Niederlanden spezielle Anteilskonstruktionen erlaubt, die in anderen Ländern nicht möglich sind. Das kommt vor allem der Familie Agnelli zugute, denn die kann Stimmenanteile nutzen die man nicht besitzt.
Die grosse Frage in Italien ist natürlich wie es mit der Autoproduktion weitergeht. Seit man Fiat Chrysler Alliance ist, hat man stetig Personal abgebaut. Heute hat Fiat in Italien nur noch etwa 25‘000 Arbeiter. Früher war der Konzern der grösste Arbeitgeber im Land und hat bis zu 127‘000 Personen beschäftigt.