Ehemaliger VW-Chef Piech belastet Winterkorn

Der ehemalige VW-Patriarch Ferdinand Piëch hat vor der Staatsanwaltschaft eine Aussage zur Situation vor dem Abgasskandal gemacht. So wie es in der Aussage heisst, erhielt Piëch offenbar von Avi Primor, dem früheren israelischen Botschafter in Deutschland, Hinweise auf Abgas-Manipulationen in den USA.

Piëch sagte als Zeuge bei der Staatsanwaltschaft Braunschweig aus, dort wird die ganze Sache untersucht. Die Untersuchung wird zwar vertraulich geführt, die Aussage zum israelischen Botschafter wurde aber nun bekannt. Piech sagte auch er habe Winterkorn mit dem Vorwurf konfrontiert und das dürfte dann auch der Grund sein, weshalb Winterkorn in die Wüste geschickt wurde. Bislang hat VW dazu jeweils festgehalten, dass man vor der Information aus Amerika noch keine Informationen zur Abgassoftware hatte.

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