VW will 2000 Leiharbeiter übernehmen

Bei VW gibt es aktuell eine grosse Diskussion über die Arbeitsverträge der Angestellten und den Personalabbau, den der Konzern zu Sparzwecken angekündigt hat. In dem Streit geht es auch um die Zukunft von 2’000 Leiharbeitern, die bei VW seit einiger Zeit angestellt werden sollten. Eigentlich
wollte man mehr Leiharbeiter fest übernehmen, hat dann aber von der Konzernleitung ein „Njet“ erhalten, weil der Konzern einige tausend Angestellte zuviel hat. Man wollte deshalb den Prozess zur Integration stoppen, allerdings stösst das bei den Betriebsräten nicht auf offene Ohren. Im Gegenteil: Unternehmen und Betriebsrat werfen sich gegenseitig den Bruch des Zukunftspaktes vor. Die Arbeitnehmerseite pocht darauf, dass Leiharbeiter übernommen werden müssen, die schon drei Jahre im Unternehmen tätig sind. Das Management ist nur dazu bereit, wenn die Zahl der Stammbelegschaft entsprechend reduziert wird.

Nun wurde bekannt das am Montag Unternehmen und der Betriebsrat zu neuen Verhandlungen über den Zukunftspakt zusammen kommen werden. Der Zukunftspakt sieht vor, dass VW in Deutschland jährlich 3,7 Milliarden Euro einspart. Bis zum Jahr 2020 sollen 23.000 Stellen in den deutschen Werken gestrichen werden.

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