Vettel gewinnt GP Deutschland im totalen Chaos

Der Grand Prix von Deutschland geht in die Geschichte ein als Rennen mit den ungewöhnlichsten Vorfällen der Grand Prix-Geschichte. Schon im Vorfeld gab es intensive Diskussionen um die Reifen, Pirelli verbot den Teams die Reifen hinten von links nach rechts und umgekehrt zu wechseln. Mehrere Fahrer drohten mit einem Boykott, falls in den Trainingseinheiten erneut Reifenplatzer auftreten.

Die Reifen hielten und Hamilton musste zusehen wie ihn beim Start von der Pole Position beide Red Bull überholten. Danach gab es einige Dramatik als sich Massa durch einen Defekt drehte und ausfiel. Grosse Hektik gab es bei Red Bull in Runde 9 als Webber mit einem nicht fertig montierten Hinterreifen startete.

Beim Beschleunigen verliert Mark Webber das rechte Hinterrad an seinem Red Bull Boliden, das Rad trifft einen Kameramann mit voller Wucht frontal am Kopf. Der Kameramann wurde erst an der Strecke verarztet, später aber wegen mehreren Knochenbrüchen in die Klinik geflogen.

Vettel ist von da an unaufhaltbar in Front und nur die beiden Lotus Piloten können mithalten. Kimi Räikkönen wird Zweiter hinter Vettel, Romain Grosjean wird Dritter.

Fernando Alonso kämpfte stark, wurde aber durch die Reifenwahl immer wieder eingebremst. Er fuhr viele Runden auf den harten Reifen und konnte damit Zeit gewinnen wenn andere Fahrer Reifen wechselten. Dadurch wurde er Vierter, konnte aber das Renngeschehen nur wenig beeinflussen.

Dramatik gab es noch, als der Motor von Bianchis Marussia vor Rennhälfte in Flammen aufging und gelöscht werden musste. Das parkierte Auto rollte dann aber zurück in Richtung Strecke und dadurch wurde eine Safety Car Phase ausgelöst.

Bei Sauber gab es kurz vor dem Ziel noch einen 11. Platz und somit Punkte, der vertragslose Nico Hülkenberg wird dem Team aber nicht mehr lange erhalten bleiben, hiess es in Deutschland.

Grosser Preis von Deutschland, Rennen
1. Sebastian Vettel, Red Bull Racing 1:41:14.711
2. Kimi Raikkonen, Lotus +1.000
3. Romain Grosjean, Lotus +5.800
4. Fernando Alonso, Ferrari +7.700
5. Lewis Hamilton, Mercedes +26.900
6. Jenson Button, McLaren
7. Mark Webber, Red Bull Racing
8. Sergio Perez, McLaren
9. Nico Rosberg, Mercedes
10. Nico Hulkenberg, Sauber
11. Paul DI Resta, Force India
12. Daniel Ricciardo, Toro Rosso
13. Adrian Sutil, Force India
14. Esteban Gutierrez, Sauber
15. Pastor Maldonado, Williams
16. Valtteri Bottas, Williams
17. Charles Pic, Caterham
18. Giedo Van Der Garde, Caterham
19. Max Chilton, Marussia
20. Jean Eric Vergne, Toro Rosso, out
21. Jules Bianchi, Marussia Out
22. Felipe Massa, Ferrari Out

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