Bund plant Tempo 80 auf Autobahnen

Die offizielle Schweiz in Bern hat wieder einmal überlegt, wie man dem täglichen Stau auf den Autobahnen begegnen kann. Herausgekommen ist Tempo Achtzig auf Autobahnen. Damit will man den Stau so gut wie abwenden, denn durch Tempo achtzig in Stosszeiten auf rund 450 Kilometern der Autobahnen in der Schweiz wird der Verkehr besser fliessen.

Beim Bundesamt für Strassen gibt man sich überzeugt davon, dass diese Massnahme Entlastung bringt. Dank der reduzierten Geschwindigkeit würden die Fahrzeuge dichter aufeinander fahren. Damit könne die Streckenkapazität um über 700 Autos pro Stunde gesteigert werden.

Fakt ist aber auch, und diesen Fakt verschweigt man wohlweislich, die drängelnden Autofahrer könnte man alle mit harten Bussen büssen, weil der Sicherheitsabstand nicht eingehalten wird. Würde man mehr Bussen in diesem Bereich verteilen und den Abstand einhalten, geht die Rechnung auf.

Weil der heutige Ist-Zustand ein anderer ist und die offiziellen Abstände gar nicht eingehalten werden ist Tempo 80 nicht so wirkungsvoll wie auf dem Papier dargestellt.

3 Kommentare

  1. Verstehe ich es richtig, dass die Höchstgeschwindigkeit „während Stosszeiten“ angepasst wird?

    Falls das so ist, kann man ja auch gleich zufällig Strafzettel schreiben… Denn wenn das Limit einmal so ist und einmal so… ist ja klar, dass man da als Fahrer einfach mal falsch liegen muss…

    • Das Limit wird natürlich mit grossflächiger Elektrischer Signalisation angepasst. Sonst würde es ja gar nicht gelten…
      Statt eine dritte oder vierte Fahrspur zu machen baut man eben Signalisationen auf, die dann wie in St. Gallen bei hohem Verkehrsaufkommen auf 80 km/h schalten.

      • Danke für die Aufklärung. Wäre natürlich interessant zu wissen, wie sich das von den Kosten unterscheidet. Also Unterschied zwischen Erweiterung um eine Spur zu elektronische Signalisation…

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