Europas Autoverband ACEA will sich selbst an die Leine nehmen

Auf der IAA in Frankfurt hat sich Dieter Zetsche (Daimler-Chef) als Verbandspräsident des europäischen Autohersteller-Verbandes vernehmen lassen und weichere CO2-Ziele gefordert. Der Autoherstellerverband Acea schlägt zunächst eine Reduzierung der CO2-Abgasemissionen von 2021 bis 2030 um 20 Prozent vor. Der Verband bezeichnet die Ziele als möglich und trotzdem nur unter Anstrengung zu erreichen. Wichtig ist aber das man in Ladeinfrastruktur investiert und die Elektroautos fördert. Sonst kaufen die Kunden weiterhin CO2-Schleudern.
Verschiedene Kommentatoren aus den Umweltverbänden bezeichnen die Aussagen der Autoindustrie einmal mehr als fragwürdig, denn es könne nicht sein das beim ACEA die Umweltvorgaben der EU aufgeweicht oder abgeschwächt werden.
Das deutsche Umweltministerium in Berlin betonte darauf hin auch noch einmal, dass die Autoindustrie sich nicht werde selber die Grenzen der CO2-Ausstösse setzen. Die CO2-Vorgaben macht immer noch der Gesetzgeber und wenn die Autoindustrie nur auf grosse SUVs und Sportwagen setzt wird man deutlich mehr CO2-Abbgaben zahlen müssen.

Bis zum Jahr 2021 müssen die Autohersteller in der EU die Kohlendioxidemissionen in ihrer Fahrzeugflotte auf 95 Gramm je gefahrenem Kilometer senken, sonst drohen ihnen empfindliche Strafen. Derzeit liegen die deutschen Autokonzerne Daimler und BMW bei mehr als 120 Gramm pro Kilometer und sind damit weit weg von den Forderungen. Neu kommt nun die Dieselproblematik mit dem erhöhten Stickoxid-Ausstoss hinzu, damit werden die CO2-Werte deutlich unter Druck gesetzt. Denn mmit dem Dieselmotor würde man weniger CO2 ausstossen, das wäre von Vorteil.

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