Streetscooter nutzt BMW i3 Batterie-Module

BMW i Batteriemodule treiben nun auch einen Teil der vollelektrischen Lieferfahrzeuge der Streetscooter GmbH an, einer 100-prozentigen Tochter der Deutschen Post. Die Batteriemodule darin sind baugleich mit denen des aktuellen BMW i3 und unterstützen im Streetscooter das Ausliefern von Post und Paketen über einen ganzen Tag ohne zwischenzeitliches Nachladen. Produziert werden die Batteriemodule für die Streetscooter Fahrzeuge im BMW Group Kompetenzzentrum für Elektromobilität in Dingolfing.

Früher im Jahr gab BMW i bereits eine Kooperation mit Torqeedo bekannt, dem weltweit führenden Anbieter elektrischer Bootsantriebe. Dort werden ebenfalls die Hochvoltspeicher des BMW i3 verbaut. Damit kann BMW schon zwei Kunden mit den hauseigenen Lösungen beliefern und damit die eigenen Stückzahlen erhöhen, womit die Preise sinken dürften.

Die BMW Group entwickelt und produziert Hochvoltspeicher für Elektro- und Plug-in-Hybrid-Fahrzeuge in Eigenregie. Die im BMW i3 verbaute Lithium-Ionen-Batterie besteht aus 8 Modulen mit jeweils 12 Zellen und verfügt über eine Gesamtkapazität von 33 Kilowattstunden bei kompakten Abmessungen und niedrigem Gewicht. Auch das Batterie-Management inklusive Verkabelung, Sensoren sowie das Heiz- und Kühlsystem sind BMW i spezifische Entwicklungen.

Unklar ist, weshalb Streetscooter nun auf die BMW-Batterie setzt. Kürzlich berichteten verschiedene Medien, dass die Fahrzeuge im Winter unter schlechten Heizungen und geringen Reichweiten leiden, typische Faktoren der Elektromobilität, denen nur mit genügend grossen Batterien begegnet werden kann. Mit ein Grund dürfte sein, dass die Lieferungen bei den bisherigen Lieferanten die Produktionsmengen überschreiten, denn die Streetscooter hat schon mehr als 5000 Fahrzeuge gebaut.

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