Nissan präsentiert gute Finanzergebnisse für die ersten neun Monate

Nissan hat letzte Woche die Finanzergebnisse für die ersten neun Monate des am 31. März 2018 endenden Geschäftsjahres 2017 bekanntgegeben. Der japanische Automobilhersteller erzielte von April bis Dezember 2017 ein Betriebsergebnis von 364,2 Milliarden Yen und einen Nettoumsatz von 8,53 Billionen Yen. Daraus ergibt sich eine Umsatzrendite von 4,3 Prozent.

Negativ beeinflusst wurde das Ergebnis durch Sonderposten im Zusammenhang mit den Fahrzeuginspektionen in Japan, ein verlangsamtes Absatzwachstum, eine negative Preisentwicklung sowie Bestandsanpassungen in den USA.

Der Nettogewinn beläuft sich auf 578,1 Milliarden Yen, ein Zuwachs von 39,6 Prozent bzw. 163,9 Milliarden Yen. Der Rückgang beim Betriebsgewinn konnte durch einen steigenden nicht-operativen Nettogewinn und positive Auswirkungen der US-Steuerreform mehr als ausgeglichen werden.

In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres ist der weltweite Fahrzeugabsatz von Nissan gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 2,9 Prozent auf 4,11 Millionen Fahrzeuge gestiegen. Auf dem Heimatmarkt in Japan verzeichnete das Unternehmen einen Zuwachs von 9,7 Prozent auf 378.000 Einheiten. Dies ist einem kräftigen Anstieg bei den Mini-Cars zu verdanken, während der Absatz im Pkw-Segment um 3,4 Prozent auf 252.000 Einheiten zurückging.

In den USA ist der Nissan Absatz insbesondere dank der anhaltenden Nachfrage nach den Modellen Rogue und Rogue Sport um 1,1 Prozent auf 1,18 Millionen Einheiten gestiegen.

Probleme hat das Unternehmen mit Inspektionen in Japans Werken, dort hat man eine Zeit lang unqualifiziertes Personal mit der Qualitätssicherung beauftragt. Dadurch gab es fehlerhafte Autos bei der Auslieferung und mühsame Reparaturen und Imageschaden. Deshalb ist man für das Gesamtjahr jetzt zurückhaltend in den Aussagen zum Gewinn.


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