Wave 2018 – Laden für Franken 810.80

An der WAVE 2018 durch die Schweiz gab es viele tolle und auch das eine oder andere komische Erlebnis. Mit der Kreditkartenabrechnung erlebte ich nun mein blaues Wunder wie man so schön sagt. Sage und schreibe 810 Franken und 80 Rappen standen auf der Rechnung und wurden meiner Kreditkarte 3 Tage nach der WAVE belastet.

Nach einer längeren Recherche in meiner Agenda und meinen Mails stellte ich fest, dass es sich wohl um einen Fehler handeln musste. Die WAVE war am 16. Juni 2018 zu Ende gegangen und der Abrechnungsbetrag von Franken 810.80 wurde am Dienstag drauf belastet, und dazu noch von einer mir unbekannten Firma namens Virta.Fi aus Helsinki.

Da die Firma Virta.Fi mit Swisscharge arbeitet und die internationale Schnittstelle stellt, schaltete ich Swisscharge ein, wo man schnell einen Fehler erkannte der eigentlich nicht vorkommen sollte. Ich hatte an der letzten Destination in der Umweltarena in Spreitenbach versucht, den Nissan Leaf noch mittels Chademo-Lader vor der Umweltarena schnell aufzuladen. Leider war das Kunden-Konto gerade nicht gefüllt. Ich musste deshalb zuerst das Konto von Swisscharge mit 30 Franken füllen und wollte dann den Ladevorgang starten, das Konto blockierte sich aber dann, weil ich den Zahlungsvorgang mit einem anderen Passwort machte als dem im Handy eingespeicherten Account. Ich konnte somit nicht am Chademo-Lader laden und bezog keinen Strom, das System war aber der Ansicht, dass ich den Prozess gestartet hatte. Nach drei Tagen Ladeprozess wurden mir dann 810.80 Franken belastet, das ist mehr als ich bislang in all den elektrisch betriebenen Jahren ausgegeben habe. Das System hatte nicht bemerkt das mein Auto keinen Strom bezog, das System merkte auch nicht, dass ich den Ladevorgang nicht beendete.

Man darf nun die finnische Abrechnungsfirma Virta schon fragen weshalb man die Prozesse nicht mit einer Sicherung versieht, eine solch hohe Stromrechnung für das Nachladen eines Autos kann es gar nicht geben, weil die Batterie dann 1600 kWh gross sein müsste. Das hätte eigentlich auffallen müssen.

Ich habe auf jeden Fall gelernt meine Kreditkartenrechnung genauer anzuschauen und bin um eine wichtige Erfahrung reicher, es gibt immer wieder Überraschungen. Swisscharge hat sich für den Fehler der Finnen entschuldigt und wird den Betrag wieder rückvergüten – am Ende ist dann die Welt wieder in Ordnung.


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