Mazda, Yamaha und Suzuki haben bei Abgastests betrogen

In Japan haben die beiden Autobauer Mazda und Suzuki sowie Yamaha Regelverstösse bei Abgastests eingestehen müssen, nachdem die Behörden nachgemessen hatten. Der Betrug hat viel mit Schlamperei zu tun, betont man im japanischen Verkehrsministerium, man geht noch davon aus, dass es sich um einzelne Vergehen handelt und nicht um ein Betrugssystem wie im Falle des Dieselskandals bei VW. Die Hersteller haben bei den internen Testreihen für die Abgasmessungen die Zeiten nicht eingehalten, die man testen muss. Es gab Abweichungen nach oben und unten und die vorgeschriebenen Prüfzyklen wurden nicht in jedem Fall korrekt abgewickelt.

Die japanische Autobranche die bislang für die Korrektheit der Angaben eingestanden ist, bedauert die Abweichungen sehr, denn schon mehrere Unternehmen haben sich hier erlaubt Daten schöner darzustellen als gesetzlich erlaubt. Vor zwei Jahren hatte Mitsubishi Fehler zugeben müssen, man hatte Verbrauchsangaben geschönt. In diesem Jahr hat man bei Nissan und Subaru falsche Angaben nachgewiesen und unbelastet sind somit nur noch Toyota, Daihatsu und Honda.

Die Hersteller selbst haben sich entschuldigt, wobei bei Suzuki aufgefallen ist, dass jeder zweite Abgastest seit 2012 nicht korrekt ist. Bei Mazda gab es bei 1470 überprüften Tests nur 70 Beanstandungen.


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