VW Schweiz feiert sich selbst in Interlaken

VW Schweiz feiert mit einem Volksfest in Interlaken die Unterzeichnung des Händlervertrages in der Schweiz durch die AMAG am 29.04.1948. Amag-Gründer Walter Haefner hatte damals den Weitblick, für die AMAG den VW Käfer an Bord zu holen und sich damit den weltgrössten Autohersteller zu einem Zeitpunkt zu sichern, als das keineswegs gesichert war.
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Die zweitägige Veranstaltung in Interlaken ist die Fortsetzung der Feierlichkeiten, die schon das ganze Jahr andauern. Früher in diesem Jahr stellte VW zusammen mit den Kunden und dem Schweizer Zoll am Zollamt Riehen die Käferkarawane nach, die damals mit den ersten 75 Käfern in die Schweiz rollte. Monatlich gibt es zudem Rabattaktionen die es in sich haben und immer wieder auf die spannenden Zeiten, die sich ergeben haben.
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An den Feierlichkeiten in Interlaken zeigt VW, dass so eine Handelsvertretung nicht nur Verantwortung und Einkommen einbringt sondern auch Freude macht. Nicole Berchtold von Glanz & Gloria führte am ersten Teil der Feierlichkeiten die Journalisten durch das Programm. AMAG-CEO Morten Hanesbo zeigte dann auf, was alles geschah, seit die AMAG vor 70 Jahren die ersten Käfer verkaufte. Hannesbo freute sich dabei vor allem auf den Nachmittag, denn später am Freitag war noch ein Termin mit 8 Händlern von VW eingetragen, an dem diese Händler für 70 Jahren Kundentreue ausgezeichnet wurden.
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Hanesbo betonte in seiner Ansprache auch, das der Diesel weiterhin wichtig ist, Benziner und Diesel für VW noch lange eine wichtige Rolle spielen aber natürlich die alternativen Antriebe immer mehr Wichtigkeit bekommen.
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Nach der Rede von Morten Hanesbo führten die beiden Schweizer VW-Markenverantwortlichen Marcel Schaffner und Peter Schmid durch die ganze Modellgeschichte des VW-Programmes und da hatte es viele Highlights dabei. Marcel Schaffner als Brand Director VW Nutzfahrzeuge übernahm dabei den Part mit den T1- bis T6 Modellen und allen anderen Transport-Lösungen, Peter Schmid zeigte Jahr für Jahr welche Höhepunkte man erleben durfte.
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Aus Wolfsburg ist dann Manfred Kantner auf die Bühne getreten um die Neuausrichtung in die digitale Welt und die Welt der I.D.Familie vorzustellen. VW hat vor zwei Tagen das neue Investitionsprogramm vorgestellt, wo man intensiv in digitale Lösungen investieren will um den Anschluss zu schaffen, den man bislang nicht hatte. VW hat vor 3.5 Milliarden Euro in diese Geschichte zu investieren und künftig ganz anders zu arbeiten. Gibt es heute einen Importeur, einen Grosshändler und oft noch einen Kleinen Händler und dann erst den Endkunden soll es in Zukunft zwar den Handelskanal aber den direkten Weg zur Kunden ID geben. Das bedeutet, dass VW den direkten Kanal bis zum Kundenfahrzeug besetzen will und auch an Over the Air-Updates arbeitet, womit man den Händler nicht mehr so oft braucht, wenn der Kunde das Fahrzeug einmal hat. Kantner betonte aber, wie wichtig Partnerschaften wie jene mit der AMAG für den Volkswagen-Konzern sind, denn man hat zwar weltweit 10’000 Händler aber die wenigsten Beziehungen haben 70 Jahre angedauert.
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In Intelaken erwartet Volkswagen Schweiz bis Sonntag Abend 21’000 Besucherinnen und Besucher die sich am VW-Volksfest einfinden um ein riesiges Programm zu erleben. Es gibt Neuwagen und Oldtimer-Ausstellungen und es gibt einen SUV-Parcours mit dem neuen Tuareg und dem Tiguan. Ebenfalls vor Ort ist der VW Golf GTI TCR, der wird für rasend schnelle Taxi-Fahrten eingesetzt.
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Für Kinder hat VW verschiedene Attraktionen aufgebaut und will damit auch Familien anlocken. Speziell gut besucht wird dabei wohl das Open Air sein, verschiedene Markenbotschafter wie Trauffer, Nickless und Stress sorgen für eine tolle Stimmung auf der Bühne.
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