VW könnte Kapitalmarkt zu spät informiert haben

Im der Aktionärsklage der VW-Anleger vor dem Gericht in Braunschweig hat Volkswagen nun vernehmen müssen, dass die Chancen der Anleger durchaus intakt sind. Der Vorsitzende Richter am Oberlandesgericht Braunschweig wollte am Dienstag nicht ausschliessen, dass der Autoriese den Kapitalmarkt zu spät über den Betrug mit manipulierten Dieselmotoren informiert haben könnte.

Es spreche einiges dafür, dass Winterkorn und andere VW-Manager Bescheid wussten und einfach solange zögerten mit der Information an die Anleger. Richter Christian Jäde betonte auch, dass VW mit einer Schuldanerkennung in den USA ein Eingeständnis gegenüber den US-Behörden festgehalten hat.

Der Autokonzern ging erst einen Monat nach dem Schuldbekenntnis an die Finanzwelt und dadurch stürzte der Kurs ab. Ob das nun zur Verurteilung reicht ist aber noch offen.


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