ASTRA startet Bewerbungsverfahren für E-Tankstellen auf Autobahnrastplätzen

Ab sofort können sich private Investoren und Betreibergesellschaften für den Bau und den Betrieb von E-Tankstellen auf den Rastplätzen des Nationalstrassennetzes bewerben. Die entsprechenden Unterlagen sind auf der Internetseite des ASTRA greifbar. Interessenten haben bis am 11. Dezember 2018 Zeit, ihre Gesuche einzureichen.

Seit Anfang Jahr ist es rechtlich möglich, auf Autobahnrastplätzen elektrische Energie als Antriebsmittel anzubieten. Zuständig für die Erteilung der entsprechenden Bewilligungen ist das Bundesamt für Strassen (ASTRA). Aufgrund der grossen Nachfrage hat das ASTRA im März dieses Jahres für potenzielle Interessenten eine Informationsveranstaltung durchgeführt. Ab heute Dienstag, 11. September 2018, läuft nun das offizielle Bewerbungsverfahren.

Die Bewilligungen, welche das ASTRA vergibt, sollen 30 Jahre lang gültig sein. Um die Anzahl Bewilligungsnehmer überschaubar zu halten und ein flächendeckendes Netz zu gewährleisten, werden die Bewilligungen nicht einzeln pro Rastplatz, sondern in fünf Paketen mit jeweils 20 Rastplätzen vergeben.

Die Kosten für die Bereitstellung einer ausreichenden Stromleistung vor Ort werden vom ASTRA vorfinanziert. Pro Rastplatz ist mit einem durchschnittlichen Aufwand von rund einer halben Million Franken zu rechnen. Diese Investitionskosten werden den Betreibern über ein Entgelt verrechnet.

Fünf Rastplätze pro Paket müssen vom jeweiligen Betreiber innerhalb eines Jahres ab Vergabeentscheid mit einer Ladestation ausgerüstet werden, die Fristen für den Bau der Stromanschlüsse nicht mit eingerechnet. Das ASTRA geht davon aus, dass die ersten Ladestationen frühestens Ende 2019 eröffnet werden können.
Die Frist für die Einreichung der Unterlagen dauert bis zum 11. Dezember 2018


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