VW entdeckt Fehler in Diesel-Softwareupdate

Der Volkswagen-Konzern hat vor einigen Tagen bei internen Kontrollen Fehler in der Update-Software gefunden, die man bei der grossen Diesel-Affäre in die Autos eingespielt hat. Die neue Abgassoftware hat „Auffälligkeiten“ gezeigt, die man „unverzüglich aktiv“ an das Kraftfahrtbundesamt weitergeleitet hat.

VW hat zusammen mit dem KBA entschieden, die Updates für die Dieselfahrzeuge mit 1,2-Liter-Motoren des Typs EA 189 auszusetzen und die kommenden Wochen keine Updates vorzunehmen.

VW hatte in elf Millionen Fahrzeugen eine Abgassteuerungs-Software eingebaut, die sich im Nachhinein als Betrug heraus stellte. Die Software arbeitete auf dem Prüfstand korrekt aber im Fahrbetrieb wurde massiv zuviel an Abgas erzeugt. Der VW-Konzern hat wegen des Dieselskandals schon mehr als 28 Milliarden Euro an Strafen und Kosten verbucht und wird auch für 2018 rund 5.5 Milliarden Euro auf der Verlustseite buchen, weil man einige Bussen zahlen musste und viele Autos umgerüstet hat.

Im Januar will das KBA zusammen mit VW heraus finden was nun an Auffälligkeiten aufgetaucht ist, anschliessend wird das Problem beseitigt.


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