Tesla-Chef verspricht bessere Supercharger-Abdeckung in Europa

Tesla-Chef Elon Musk hat vor Jahresende noch einmal betont, dass man bei Tesla weiterhin in das Supercharger-Ladenetz investieren wird. Der aktuelle Fokus liegt dabei verstärkt auf Innenstädten und dem Markt Europa, wo das Ladenetz zwar massiv ausgeweitet wurde, die Zahl der Lademöglichkeiten aber insgesamt noch gesteigert werden soll.

Tesla will neu auch viel mehr in die Innenstädte gehen, aktuell hat man viele Supgercharger an den Autobahnen installiert. Künftig will man auch in Städten Ladepunkte aufbauen und plant auch Aktionen mit Immobilien-Besitzern um in Mietshäusern Strom anbieten zu können.

Im Hinblick auf den Markt-Start des Model 3 in Europa Anfang 2019 steigen die Anforderungen an die Verfügbarkeit und die Nachfrage nach dem Supercharger-Netz gewaltig an. Wöchentlich will Tesla ab Februar 3000 neue Autos nach Europa bringen, das wird die Märkte stark beeinflussen. Hinzu kommen die Ladebedürfnisse der stetig wachsenden Zahl von Model S und Model X.

Tesla hat derzeit rund 1400 Supercharger-Stationen mit fast 12’000 Ladeplätzen in Betrieb, das ist aber weit weniger als man angepeilt hatte. Ende 2018 wollte das Unternehmen 18’000 Ladepunkte anbieten, hatte man geplant.

Neben dem Aus- und Aufbau des Supercharger-Netzes muss Tesla auch die Umrüstung der bestehenden Standorte auf einen neuen Ladestandard machen, denn das Model 3 wird einen Ladeanschluss mit CCS-Stecker haben. Dafür muss Tesla einen Teil der Supercharger-Standorte mit einem zweiten Kabel ausstatten.


Ersten Kommentar schreiben

Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*


Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.