Chinesischer Automarkt schrumpft 2018 um sechs Prozent

Der chinesische Automarkt ist ein wichtiger Indikator für die Automobilindustrie, denn hier werden die grossen Mengen umgesetzt oder auch nicht. Zum ersten Mal seit 20 Jahren ist nun der Markt im vergangenen Jahr zurück gegangen, in Chna wurden um 6 % weniger Neuwagen verkauft als 2017. Und die Aussichten sind zudem eher verhalten, Marktbeobachter gehen von Stillstand oder weiteren Einbrüchen aus.

Insgesamt sackte der Markt um 6 % auf 22,7 Millionen Autos ab, wie der Branchenverband PCA (China Passenger Car Association) am Mittwoch in Peking mitteilte. Mit ein Grund für den Einbruch ist der Handelsstreit mit den USA, China hat wie die USA die Importe verteuert und das hat die Konsumenten verunsichert. Auch sonst brummt der Wirtschaftsmotor nicht gross, alle Branchen im Land verzeichnen leichte Einbrüche und das zeigt, dass auch Wachstum nicht unbegrenzt möglich ist.

Die einzelnen Marken haben in China unterschiedlich gearbeitet, Mercedes Benz blickt auf ein Wachstum von gut 11 Prozent zurück, BMW meldet ein Wachstum von 6 Prozent und Audi hat ein Wachstum von 13 % gemeldet. VW hat noch keine Zahlen bekannt gegeben, hatte aber in den ersten 11 Monaten einen Rückgang von -0.5 % verzeichnet. Insgesamt bleibt der Absatz im Land natürlich hoch und wichtig, auch wenn es schlussendlich eine Million Fahrzeuge weniger sind wollen die Hersteller nicht darauf verzichten um die letzten Kunden in China zu fighten.

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