Ford startet ein Restrukturierungsprogramm in Europa

Ford ist in Europa nicht mehr auf Kurs und startet nun eine Restrukturierung, die als Resetprogramm bezeichnet wurde. Ford will sich vielleicht aus Russland zurück ziehen und wird sich bei den Modellen von jenen trennen, die sich nicht besonders gut verkaufen lassen. Unter anderem stehen der in Saarlouis produzierte C-Max auf der Kippe.

Sicher ist, man schreibt seit Jahren Verluste und das hatte GM dazu bewogen, Opel und Vauxhall in der gleichen Situation zu veräussern, was bei Ford nicht in Frage steht. Ford muss sich aber gesunden, sonst hat man dann Ende 2019 das Messer am Hals. Deshalb ist eine Sparrunde angesagt und Ford will sich auf Gewinne fokussieren.

Insgesamt hat Ford in Europa rund 50’000 Arbeitsplätze. Eine beträchtliche Zahl davon steht nun auf der Kippe, unter anderem im Werk Saarlouis, wo man 6000 Angestellte hat aber sich von 1600 Kräften trennen wird. Die Produktion des C-Max und des Grand C-Max im Werk Saarlouis wird eingestellt werden.

Derzeit arbeitet Ford an sozialverträglichen Plänen, man will sich mit Betriebsrat und Gewerkschaften einigen bevor man die Schere ansetzt. Bis spätestens Mitte 2019 sollen Einzelheiten feststehen, wieviele Stellen wegfallen und wo.

Bereits entschieden ist die Schliessung eines Komponentenwerkes für kleine Automatik-Getriebe in Bordeaux. Generell will sich Ford auf ertragreiche Geschäfte beschränken, die Angebote bereinigen und viele Modelle aus dem Sortiment kippen.

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