Alternative Antriebe sind durchaus im Kommen

21’591 Zulassungen von alternativen Antrieben verzeichnete die Schweiz im vergangenen Jahr. Noch nie sind in einem Jahr so viele neue Personenwagen mit alternativen Antrieben auf unsere Strassen gekommen wie 2018. Im Vergleich zum Vorjahr ist ihre Zahl um rund 23 Prozent markant gestiegen. Der Anteil von Elektro-, Hybrid-, CNG- und Wasserstoffahrzeugen am Gesamtmarkt betrug 7,2 Prozent. Fast die Hälfte der Alternativ-Immatrikulationen entfiel auf Elektroautos und Plug-in-Hybride, ihr Marktanteil lag bei 3,2 Prozent. auto-schweiz hat das selbst gesteckte «10/20»-Ziel mit einem Anteil dieser Steckerfahrzeuge von zehn Prozent im Jahr 2020 fest im Blick.
Grafik_PWAA_Q4_2018
Obwohl der Gesamtmarkt im zurückliegenden Jahr um 4,6 Prozent zurückgegangen ist, konnten sämtliche Formen der Alternativ-Antriebe zulegen. Für die Erreichung der CO2-Ziele der Schweiz im Bereich Verkehr ist dies auch nötig. Bereits im kommenden Jahr sinkt der durchschnittliche Zielwert für Personenwagen auf 95 Gramm CO2 pro Kilometer, heute liegt er bei 130 Gramm. Ohne einen weiterhin stark steigenden Anteil alternativer Antriebe am Gesamtmarkt ist die angestrebte Absenkung nicht zu realisieren. Deshalb hat sich auto-schweiz vor rund einem Jahr mit dem Projekt «10/20» das Ziel gesetzt, dass im Jahr 2020 jeder zehnte neue Personenwagen ein reines Elektroauto oder ein Plug-in-Hybrid sein soll. Nur mit emissionsärmeren und -freien Fahrzeugen besteht die Chance, die Absenkungsziele im Strassenverkehr zu erreichen. Mit der Roadmap Elektromobilität, die auto-schweiz gemeinsam mit zahlreichen Partnern von Bund, Kantonen, Städten und Gemeinden sowie Unternehmen und Verbänden aus unterschiedlichen Branchen unterschrieben hat, können die Grundvoraussetzungen für den sauberen Strassenverkehr der Zukunft geschaffen werden.


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