Stadt Kiel will Abgase absaugen und filtern

Die deutsche Stadt Kiel geht mit einem drohenden Fahrverbot in der Stadt nun den Weg, mit technischen Massnahmen die Luft zu filtern. Ab Ende Januar will die Stadt einen fahrbaren Anhänger als Luftfilter an jenen Orten aufstellen und laufen lassen, die massiv von Abgasen belastet sind. Der Stadtluftreiniger der Firma Purevento soll an neuralgischen Punkten wie ein Staubsauger die Umgebungsluft einsaugen und über ein Filtersystem wieder entlassen. Die Stadt will damit testen, ob die Reinigung an sich funktioniert. Wenn man damit Fahrbverbote abschwächen kann oder die Luft reiner wird, will die Stadt noch in diesem Jahr lieber Abgasreiniger einsetzen als ein Fahrverbot verfügen.

Kiel gehört zu den Städten, wo an einigen wenigen Orten massive Umweltbelastungen zusammen kommen. Im Rahmen des Luftreinhalteplanes könnte eine Luftwäsche der sTadt durchaus helfen, die Luft reiner zu machen. Unsicher ist, wieviel Lärm und was für Abfälle die Anlage dann macht. Die Luftreiniger filtern angeblich Feststoffe wie Feinstaubpartikel und auch gasförmige Verunreinigungen wie Stickoxide zu 85% aus der Luft heraus, heisst es von Seiten des Herstellers.

Auch die Stadt Stuttgart will nun 17 Filtersäulen von Mann + Hummel einsetzen um die Luft zu reinigen, aber das vor allem an Neckartor. Die Luftfiltersäulen filtern aber Feinstaub heraus, in Kiel geht es um Stickoxide und CO2.

Ersten Kommentar schreiben

Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*


Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.