Tesla reduziert nach Protesten die Strompreise

Die Firma Tesla hat vor kurzem den Stellenabbau von 7 % der Angestellten verkündet und fast gleichzeitig in den deutschsprachigen Ländern Europas die Strompreise am Supercharger massiv erhöht. Damit hat das Unternehmen eine Welle von Protesten ausgelöst und auch die Verkaufszahlen einbrechen lassen. Deshalb rudert man nun zurück und nimmt einen Teil der Preiserhöhungen wieder zurück.

In der neuesten Mitteilung hat das Unternehmen nun die Supercharger-Preise weltweit um etwa zehn Prozent gesenkt. Für Deutschland wird als Tarif damit statt 0,46 nur noch 0,40 Euro pro Minute über 60 kW Ladeleistung berechnet. Bis 60 kW Ladeleistung kostet der neue Tarif 0.20 Euro statt 0.23 Euro pro Minute. In Österreich wurde der Strompreis von 0,31 auf 0,28 Euro pro kWh gesenkt, in der Schweiz sinkt der Preis von 0.34 Franken auf 0.30 Franken pro kWh.

Tesla steht derzeit nicht mit dem Rücken zur Wand aber man will unbedingt weiterhin schwarze Zahlen schreiben, deshalb muss man genauer kalkulieren, wo man Einnahmen generieren kann. Bis vor wenigen Monaten hat Tesla auch mit den Autos ein Empfehlungsprogramm angeboten, wer geworben wurde von einem Tesla-Fahrer kann lebenslang gratis an den Supercharger gehen. Das Programm ista ber zu teuer geworden, deshalb wurde es nun eingestellt.

Künftig müssen mit allen neu gekauften Tesla an Superchargern Gebühren entrichtet werden, das ist ein Paradigma-Wechsel bei Tesla.

Für immer mehr Tesla-Kunden stellt sich nun aber auch die Frage, ob Tewsla den Strom auch nachhaltig beschafft. Früher nutzte Tesla diese Aussage als Verkaufsargument, wer einen Tesla im Supercharger-Netz nachlud tankte damit ökostrom. Heute ist das nicht mehr so, in vielen Regionen kauft Tesla den Strom beim billigsten Anbieter und schaut gar nicht gross darauf, wie der Strom erzeugt wird. In der Praxis bedeutet das, dass Teslas auch mit Kohlestrom befeuert werden, das ist ein Punkt der die Klimabilanz von Elektrofahrzeugen ins negative kehrt.


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