Panasonic schreibt Gewinne mit Tesla-Batterien

Der japanische Elektrokonzern Panasonic ist im laufenden Geschäftsjahr nicht ganz so erfolgreich wie die Jahre zuvor, vor allem das Weihnachtsgeschäft hat arge Einbussen gebracht und Panasonic meldet deshalb schlechtere Aussichten für das im März zu Ende gehende Geschäftsjahr. Sehr erfolgreich verlieg aber der Geschäftsbereich Energie, zu dem auch das Batteriegeschäft mit Tesla gehört. In diesem Bereich konnte das Unternehmen 131 Millionen Euro als Betriebsgewinn erwirtschaften, das ist ein sehr guter Wert nachdem man nun drei Quartala lang Verluste verzeichnete.

Nun prognostiziert Panasonic für das im März endende Geschäftsjahr 2018/19 einen Gewinn von 385 Milliarden Yen (rund 3,06 Milliarden Euro).

Derzeit ist Panasonic noch exklusiver Partner von Batteriezellen von Tesla und in der Gigafactory von Tesla ist man als Partner engagiert. Dort hatte man die letzten Quartale auch viel Geld investiert und musste versuchen mit der Produktionssteigerung von Tesla Schritt zu halten, was nicht ganz einfach war. Nun hat man sich erneut dazu entschlossen weitere Investitionen zu tätigen, man will wachsen und muss deshalb mehr produzieren. Die Gesamtkapazität der Anlage soll auf 35 GWh gesteigert werden.

Unklar ist derzeit aber noch, ob im Tesla-Werk in China auch Panasonic Partner ist oder ob dort ein chinesisches Unternehmen zum Zug kommt. Kürzlich gab es Gerüchte die Firma Lishen sei als potenzieller Zelllieferant für die Gigafactory 3 im Reich der Mitte im Gespräch.

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