VW vergibt höhere Prämien für gute Ideen

In der deutschen Autoindustrie ist es üblich, die Angestellten für Sparideen und Verbesserungsvorschläge zu belohnen. Volkswagen hat nun das Ideenmanagement modernisiert und eine neue Vereinbarung aufgeschaltet, die neue Höchstpreise auslobt. Die neue Regelung gilt seit dem 1. Februar und kommt bei den Beschäftigten sehr gut an. Bereits in den ersten Tagen nach Inkrafttreten reichten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Volkswagen AG mehr als 750 Verbesserungsideen ein. Zudem wurden die Prämien heraufgesetzt, die Höchstprämie steigt um nahezu 50 Prozent auf 75.000 Euro.

Mit den neuen Prämien wurde auch ein IT-System für die Online-Eingabe der Verbesserungsideen eingeführt, nun können Vorgesetzte und Gutachter die Ideen in einem benutzerfreundlichen System prüfen und bearbeiten.

Im neuen Verfahren prüft das Ideenmanagement gleich bei der Eingangskontrolle, ob die Idee den Kriterien der Betriebsvereinbarung entspricht. Die Vorgesetzten der Ideengeber bewerten sie mit Blick auf die Wirkung für den eigenen Fachbereich. Sie haben damit auch stärker als bisher Einfluss auf die Prämienhöhe. Die Beschäftigten können die Idee sowohl vom dienstlichen Rechner als auch extern von privaten Endgeräten einreichen. Der Zugang erfolgt über das Self Service Tool des Personalwesens.
Jahr für Jahr reicht etwa ein Drittel der Beschäftigten der Volkswagen AG Verbesserungsideen ein. Allein 2018 lag die Zahl der eingereichten Ideen bei mehr als 42.000. Die Prämien summierten sich in den vergangenen Jahren – abhängig von den eingereichten Ideen – im Schnitt auf jährlich rund 23 Millionen Euro.

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