Tesla verlagert Vertrieb ins Internet

Tesla hat das Problem, dass die weltweit installierten Stores deutlich zu viel Geld kosten und zuwenig einbringen, deshalb verlagert das Unternehmen nun den Vertrieb ins Internet. Die Verkaufspunkte will Tesla massiv reduzieren, nur mehr an stark frequentierten Orten soll es noch “Galerien, Ausstellungen und Tesla-Informationscenter” geben.

Künftig gibt es den Vertrieb via Telefon, das bedeutet man sucht im Internet die passende Konfiguration und der Berater bei Tesla rundet die Bestellung am Telefon ab.

Soweit der von Elon Musk auf Twitter angekündigte Plan, wobei der vorerst für Nordamerika gelten wird. Wer dann das Auto Online kauft und keine Probefahrt hatte, wird das Fahrzeug innerhalb von 7 Tagen nach Auslieferung zurückgeben können. Wenn man nicht mehr als 100 Meilen oder 1600 Kilometer zurück gelegt hat, wird man den vollen Kaufpreis zurück erhalten.

Tesla will nicht nur den Verkauf ins Internet verlagern, man will auch in den Service investieren, weil sich immer wieder klagende Kunden finden lassen die wegen der langen Antwortzeit oder Terminen in zwei Monaten unzufrieden sind. In Zukunft will Tesla innerhalb von einem halben Tag reagieren und alle Anfragen zügig beantworten. Wichtiger Aspekt wird die mobile Service-Flotte des Unternehmens, dort will man massiv investieren und den Kunden mit den typischen Verschleissreperaturen direkt vor Ort entgegen kommen.

Unklar ist, ob Tesla den Rückbau der Service- und Verkaufspoints auch mit einem Sozialplan behandelt, damit die Angestellten die gehen müssen nicht einfach im Regen stehen.

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