Tesla arbeitet an neuer Generation von Superchargern

Vergleicht man die Supercharger von Tesla mit der Konkurrenz, ist das Netz an Ladestationen sehr dicht und umfassend ausgebaut und mit Ladezeiten von 20 bis 60 Minuten im Überlandverkehr auch sehr schnell. Kürzlich hat Tesla damit begonnen das Netz für das Model 3 auszubauen und hat an allen Ladepunkten einen Teil der Säulen mit CCS-Steckern ausgestattet. So ist das Ladenetz nun auch für die Model 3-Pallette vorbereitet und kann umfassend genutzt werden. Weil die Mitbewerber nun mit höherer Ladeleistung kommen, hat sich Tesla ebenfalls aufgemacht um die Kunden schneller abfertigen zu können.
Es soll nun eine deutlich gesteigerte Ladeleistung geben, eine entsprechende Ankündigung wurde für Mittwoch den 6. März auf Twitter publiziert. Künftig will Tesla nun eine Ladeleistung von 200 kW liefern und diese Power soll an jeder Ladesäule abrufbar sein. Aktuell liegt diese Leistung bei 90 bis 125 KW und je zwei Säulen teilen sich in der Regel die Ladeleistung. Angedacht ist, dass man auf Langstreckenfahrten die Ladeleistung nun voll abrufen kann, ob es ein Priorisierungssystem gibt, ist aber noch nicht bekannt. Bislang darf immer jener mehr laden der zuerst da ist.
Dem Vernehmen und ersten Gerüchten nach will Tesla die Ladespannung bei 400 V belassen, kurzfristig sollen aber deutlich höhere Leistungen fliessen können wobei die Stecker und Kabel dann auch durchaus heiss werden können und man wohl auch gekühlte Ladeleitungen anbieten wird. Tesla will verschiedene Ladepunkte künftig mit Batterien ausstatten damit man kurzfristig deutlich mehr Strom abrufen kann, überdachte Anlagen sollen auch mit Photovoltaik ausgestattet werden.


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