Konzernchefs planen E-Krisentreffen

Die deutsche Autoindustrie ist sich aktuell wieder einmal in vielen Punkten nicht einig, es gibt ein grosses Gegeneinander in den Aussagen und nun will man sich in den kommenden Tagen zusammen setzen um die Differenzen zu bereinigen. Im Grundsatz geht es um den Streit über die Förderung der Mobilität der Zukunft. Die Autoindustrie will Unterstützung vom Staat um die Elektromobilität zu fördern, der Staat weiss aber ebenso wenig wie der Konsument wohin die Reise geht.

Volkswagen-Chef Herbert Diess, BMW-Chef Harald Krüger und Daimler-Chef Dieter Zetsche wollten sich nun morgen treffen und aussprechen, berichtet die „Süddeutsche Zeitung“. Die Konzerne wollen bei diesem Gespräch klären ob es auch ein Miteinander statt ein Gegeneinander geben kann.

Bei den Kritikpunkten an den anderen Konzernen wird es auch um den Branchenverband VDA gehen, VW hatte zuletzt offen mit dem Ausstieg gedroht wenn der VDA nicht deutlich und entschieden für Elektromobilität eintritt. VW fordert von der Bundesregierung Vorfahrt für E-Autos bei der Förderung neuer Antriebe und weniger Förderung für Alternativen. BMW hatte darauf hin eher konsterniert reagiert, weil man in München seit vielen Monaten viel mehr Hybridlösungen realisiert.

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