Audi Betriebsrat will klare Fakten, nicht Worte

Bei Audi ist vieles nicht so Toll im Moment, unter anderem hat der Vorsitzende Bram Schott mehrfach erwähnt, man habe viel zu tun um zu gesunden. Der Audi-Betriebsrat hat nun den Vorstand unter Bram Schot am Mittwoch scharf kritisiert. Schott und seine Manager heben dem Betriebsrat die Planung vorgelegt, wo man überall Einsparungen angehen will und die „Giftliste“ ist lang, sehr lang.

Laut Betriebsrat fehlt aber eine Zukunftsstrategie, dazu hat der Vorstand und auch Bram Schot kein Wort verloren und nur am Rande erwähnt, dass man in die Zukunft gehen wolle. Die Themen E-Mobilität, Batterie- und Brennstoffzellen, Carsharing und der Wandel zum Mobilitätsdienstleister seien im Sparkonzept aber nicht erwähnt worden, dass will sich der Betriebsrat so nicht gefallen lassen.

Audi will mehrere tausend Stellen streichen und mit Einsparungen und Elektroautos wieder auf Kurs kommen. Weil für die 61’000 Audi-Beschäftigten in Ingolstadt und im Werk Neckarsulm noch bis 2025 ein Kündigungsschutz gilt, kann man aber nicht einfach zur Stellenstreichung antreten, das erfordert Fingerspitzengefühl. Der Betriebsrat will denn auch in der aktuellen Phase eine Verlängerung des Kündigungsschutzes bis 2030 und eine bessere Zusammenarbeit zwischen Unternehmensleitung und IG Metall.


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