EU-Kommission sieht Kartellverletzungen bei Absprachen von BMW, Daimler und VW

Die EU-Kommission hat nun mitgeteilt, dass der bestehende Kartellverdacht gegen die Firmen Daimler, VW und BMW vorläufig bestätigt ist, die Argumentationen der Konzerne sind für die EU nicht Erklärend genug, betont man in Brüssel.

Die deutschen Autohersteller BMW, Daimler und Volkswagen haben nach Erkenntnissen der EU-Wettbewerbshüter damit illegale Absprachen getroffen, die Ingenieure der Konzerne hatten sich in Technologie-Zirkeln ausgetausch und miteinander vereinbart, wie man das Thema Abgasreinigung behandelt.

Nach einer monatelangen Untersuchung der EU-Behörden aufgrund einer Selbstanzeige von Daimler und VW haben die Wettbewerbshüter in Brüssel Anhaltspunkte gefunden, die auf Kartellabsprachen hinaus laufen. Die Unternehmen hatten sich bei den Themen Abgasreinigung ausgetauscht und vereinbart, wie man die Angebote aufgleist, was als Absprache und Wettbewerbsverzerrend interpretiert werden kann.

Die Unternehmen müssen nun zu den Vorwürfen Stellung nehmen. Ihnen droht eine Strafe in Milliardenhöhe.

Daimler und VW sind der Ansicht man habe keine Strafe zu erwarten, BMW hat die Vorwürfe zurück gewiesen und keine illegale Handlung festgestellt.

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