Porsche verliert Prozesse und muss Schadenersatz für Dieselmotor zahlen

Die Landgerichte in Ulm und Dortmund haben diese Woche zwei Urteile veröffentlicht, in denen Porsche zur Zahlung von Schadenersatz verurteilt wird. In beiden Fällen haben die Anwälte auf vorsätzliche sittenwidrige Schädigung der Klienten geklagt und Recht erhalten.

In einem Fall ging es um einen Porsche Macan S Diesel, im anderen Fall war ein Cayenne Diesel betroffen. Beide Porsche mussten zurück in die Werkstatt weil vom Abgas-Skandal betroffen, die beiden Fahrzeuge waren deshalb laut Gerichtsurteil nicht rechtmässig verkauft worden. Die Kanzlei Dr. Stoll & Sauer hatte beide Verfahren geführt und jeweils das Gericht überzeugt, dass Porsche die Kläger in die Irre geführt hat.

Die erfolgreichen Kläger könnten nun von Porsche die Rückabwicklung der Kaufverträge verlangen, es kann aber sein, das es nicht dazu kommt. Porsche wird auf jeden Fall einen Ausgleich für Wertverlust zahlen müssen, wenn das Unternehmen das Urteil nicht weiter zieht.

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