BMW stellt eine Milliarde Euro zurück für Kartellverfahren

BMW zeigt sich nach der gestrigen Mitteilung der EU-Kommission, man habe zusammen mit Daimler und VW gegen das Kartellgesetz verstossen eher überrascht, in keinster Weise sei man sich einer Schuld bewusst, betont man in München. Trotzdem rechnet BMW nun im Kartellverfahren mit einem Bussgeld in Milliardenhöhe und stellt eine Milliarde Euro breit bzw. zurück.

Die Rückstellung ist aber kein Schuldgeständnis, betont BMW, man sei nach wie vor der Ansicht, die Gespräche mit den anderen Autoherstellern zu Standards in der Abgasreinigung seien notwendig gewesen. BMW will sich deshalb gegen die Vorwürfe mit allen rechtlichen Mitteln zur Wehr setzen. BMW werde aufzeigen, dass die fehlenden Standards in der Abgasreinigung und die Absprachen dazu kein Kartellverstoss sondern eine freiwillige Massnahme darstellte, die kein Kartellgesetz verletzt sondern einen Standard schuf.

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