Preise an E-Tankstellen sind zweifelhaft angeschrieben

An vielen Ladestationen für Elektro-Autos sind die Strompreise nicht angeschrieben und das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) macht nun darauf aufmerksam, dass damit gegen die Preisbekanntgabe-Verordnung verstossen wird. Das SECO stützt sich bei der Bemessung der Dienstleistung auf den Strom als messbare Ware. Daher sei gemäss Gesetz der Preis analog zu Benzin oder Diesel an der Tankstelle anzugeben.

Die Betreiber der E-Tankstellen sehen dies anders und sagen nun, man verkaufe eine komplexe Dienstleistung und nicht einfach Kilowattstunden.

Nun klärt das Seco mit dem BFE (Bundesamt für Energie) ab, wie man die Vorgaben der PBV an den Ladestationen umsetzen könne. Die Betreiber der E-Tankstellen sehen sich nicht in der Pflicht, obwohl genau die Krux an der Sache ist, dass die Dienstleistungen wie das Parking und der Stromfluss nicht von den Kunden eruriert werden kann. Manche Anbieter verrechjnen zusätzlich eine Parkplatzgebühr oder eine Grundgebühr pro Ladevorgang und weil es zudem noch Roaming und Netzpartnerschaften gibt, ist die Sache sehr komplex. In der Regel haben Besitzer eines Elektroautos einen Vertrag mit einem ausgesuchten Anbieter und jedes Laden ausserhalb des Netzes des jeweiligen Partners ist ein Roaming-Vorgang.

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