Genf plant Lautstärkemesser als stationäre Blitz-Anlagen

Die Stadt Genf will gegen all jene Fahrzeuge vorgehen, deren Lärm belästigende Ausmasse annehmen. Lärmende Motoren in Motorrädern und Autos sind meistens aufgrund von Tuning-Massnahmen oder wegen Manipulationen zu laut, ab und zu auch wegen anstehenden Reparaturen. Die Polizei soll nun Lärmmessgeräte erhalten, damit zu laute Fahrzeuge direkt vor Ort gebüsst werden
können.

Die Schweizer Stadt Genf hat aus Sorgen um die Anwohner schon mehrfach Messungen vorgenommen und dabei klare Anzeichen gefunden, dass die Lärmwerte oft überschritten werden. Um das Wohlergehen der 200’000 Einwohner zu schützen, will man nun dem Lärm einen Riegel vorschieben.

Bislang musste die Polizei die Fahrzeuge jeweils zum Strassenverkehrsamt begleiten wo die Lärmenden Motoren und Auspuffe ausgemessen wurden. Werden die Dezibel-Werte überschritten, musste das Strassenverkehrsamt das Fahrzeug als nicht betriebstauglich taxieren und aus dem Verkehr ziehen, das kommt aber bislang seltener vor als man es einsetzen sollte.

Nun hat die Regierung die Polizei im Januar angewiesen, in sechs Monaten Lärmmessgeräte im Einsatz zu haben, mit denen an jeder Kreuzung der Lärm gemessen werden kann und im Falle von einer Überschreitung eines festzulegenden Grenzwertes soll die Polizei dann direkt vor Ort Strafen verhängen.

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