Moia mit Gegenwind in Hamburg

Vor einigen Wochen hat die VW-Tochter Moia mit Ruftaxis ihren Betrieb in Hamburg aufgenommen, nun hat ein lokales Taxi-Unternehmen per Eilverfahren gegen den Betrieb der Sammeltaxis des VW-Mobilitätsdienstes Moia geklagt. Deshalb wird der Ridesharing-Dienst Moia nun vorerst auf den Ausbau seiner Flotte verzichten müssen, das Gericht will erst prüfen ob die Bewilligung zu Recht erteilt wurde.

Vorerst wird der Betrieb von Moia nach einem Beschluss des Verwaltungsgerichts Hamburg auf nur 200 Fahrzeuge beschränkt, die restlichen Fahrzeuge müssen in der Garage bleiben. Moia fühlt sich durch die Klage in ihren Rechten behindert, mit 200 Fahrzeugen sei kein stadtweiter Service möglich, teilte Moia mit.

Wie schnell nun die Klage behandelt wird ist weitgehend unklar. Der Termin wurde noch nicht fixiert. Brisant ist es aber deshalb weil Hamburg den Einsatz von bis zu 1000 Fahrzeugen im Zeitraum vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2022 auf dem Gebiet der Hansestadt zu Erprobungszwecken erlaubt hatte. Der Grunddienst mit 500 Fahrzeugen ist aber schon jetzt eigentlich gestattet, die Genehmigung darüber hinaus war aber von verschiedenen Kernfaktoren abhängig.

Der VW-Konzern investiert in das Projekt Moia einen dreistelligen Millionenbetrag und will damit heraus finden ob solche Services ein Bedürfnis decken.

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