Gläserne Manufaktur Dresden installiert flexibel erweiterbare E-Ladeinfrastruktur

In der gläsernen Manufaktur in Dresden hat VW letzte Woche eine erfolgreiche Erstinstallation der flexibel erweiterbaren E-Ladeinfrastruktur enthüllt. In Kooperation mit dem Start-up ChargeX sind weitere Ladepunkte in Betrieb genommen worden. Nur wenige Tage nach der CE-Zertifizierung geht die weltweit erste Ladelösung des Start-ups offiziell ans Netz. Die Idee dahinter ist so clever wie kostengünstig: Lediglich eine 22kW-Wallbox musste fest installiert werden, von dieser ausgehend sind zwei weitere Ladepunkte nach dem Prinzip einer intelligenten Mehrfachsteckdose angeschlossen. Für Beschäftigte und Besucher stehen somit nun 32 Ladepunkte zur Verfügung. Auch an weiteren Volkswagen Standorten sind Pilotprojekte geplant. Das Amt für Wirtschaftsförderung der Landeshauptstadt Dresden fördert ferner mit rund 36.500 Euro ein Pilotprojekt, in dem ChargeX die integrierte Ladesteuerung (Lastmanagement) in der Praxis testen wird.
Die ab sofort in der Tiefgarage der Manufaktur nutzbaren Wallboxen können mittels eines „Plug&Play“-Adaptersystems um bis zu sechs modulare Ladepunkte erweitert werden. So wäre der Anschluss von sieben Elektrofahrzeugen gleichzeitig möglich. Ein integriertes, intelligentes Lastmanagement sorgt dafür, dass die angeschlossenen Fahrzeuge nicht alle parallel laden und die Anschlussleistung eingehalten wird. ChargeX hat die Idee einer Mehrfachsteckdose für Ladesäulen im Future Mobility Incubator, dem Gründungsprogramm für Start-ups der Gläsernen Manufaktur, zur Testphase weiterentwickelt.

Mit einer kommunalen Innovationsförderung unterstützt die Landeshauptstadt Dresden die Entwicklung neuer Technologien und deren Weg zur Marktreife. Dazu gehört auch das ChargeX-Pilotprojekt zum Test des Lastmanagements.

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