BMW Group bleibt operativ auf Kurs

In einem herausfordernden Marktumfeld ist die BMW Group wie geplant in das Jahr 2019 gestartet. Dank der attraktiven Modellpalette konnte das Unternehmen in den ersten drei Monaten des Jahres bei den Auslieferungen gegen den Markttrend einen neuen Höchstwert erzielen.

Schon heute ist die BMW Group ein führender Anbieter von elektrifizierten Fahrzeugen. Bis Jahresende sollen mehr als eine halbe Million elektrifizierte Fahrzeuge der BMW Group auf den Strassen unterwegs sein. Im ersten Quartal 2019 zeigte sich erneut, dass die breite Palette grossen Anklang findet. Der BMW i3 konnte weiter zulegen und im ersten Quartal ein Absatzplus von 16,2% auf 9.227 Einheiten erzielen.

Die Plug-in-Hybrid Fahrzeuge der BMW Group sind ebenfalls sehr begehrt. So sind beispielsweise mehr als ein Viertel aller an Kunden ausgelieferten BMW 2er Active Tourer elektrifiziert, während fast 20% aller verkauften MINI Countryman über einen Plug-in-Hybrid-Antriebsstrang verfügen. I

Anfang März wurden auf dem Genfer Automobilsalon die überarbeiteten und mit größerer elektrischer Reichweite ausgestatteten Plug-in-Hybrid-Versionen der BMW 3er, BMW 7er und BMW X5 Reihen sowie des neuen BMW X3 präsentiert. Im April folgte in Shanghai die überarbeitete Plug-in-Hybrid-Version des BMW X1 in der lokal für den chinesischen Markt produzierten Langversion. Bis Ende nächsten Jahres bringt die BMW Group mehr als zehn neue oder mit der vierten Technologie-Generation („Gen 4“) des elektrifizierten Antriebs überarbeitete Modelle auf den Markt.

Dazu gehören ab Ende 2019 auch der vollelektrische MINI Electric aus dem Werk Oxford sowie ab 2020 der BMW iX3, der im chinesischen Shenyang für den Weltmarkt gefertigt wird. Zusammen mit dem Elektro-Pionier BMW i3 sowie dem BMW i4 und dem BMW iNEXT wird das Unternehmen im Jahr 2021 über fünf voll elektrifizierte Modelle verfügen.

Die Kosten für Forschung und Entwicklung lagen in den ersten drei Monaten bei 1.396 Mio. € und damit 8,4% über dem Vorjahreswert. Die Investitionen in Sachanlagen stiegen sogar um mehr als ein Drittel auf 999 Mio. € (2018: 734 Mio. € / +36,1%).

Aufgrund der Kartelluntersuchung der EU-Kommission erwartet die BMW Group – wie am 05. April 2019 kommuniziert – einen Bussgeldbescheid in signifikanter Höhe. Das Unternehmen hat deshalb eine grosse Rückstellung getätigt und wird sich gegen die Vorwürfe der EU-Kommission – wenn erforderlich – mit allen rechtlichen Mitteln zur Wehr setzen.

Im ersten Quartal 2019 hat man einen Konzernumsatz von 22.462 Millionen Euro erzielt, das lag auf dem Vorjahresniveau (2018: 22.665 / -0,9%). Beeinflusst von den Rückstellungen lag das Ergebnis vor Finanzergebnis (EBIT) mit 589 Millionen Euro deutlich unter dem Vorjahreswert (2018: 2.707 Mio. € / -78,2%). Das Konzernergebnis vor Steuern (EBT) belief sich entsprechend auf 762 Millionen Euro (2018: 3.139 Mio. € / -75,7%).

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