IAA kämpft mit Bedeutungsschwund

Nachdem schon der Automobilsalon Genf im März etliche Aussteller verlor, hat nun auch die im September laufende IAA in Frankfurt grosse Schwierigkeiten, die Autohersteller zu versammeln. Inzwischen häufen sich die Absagen und es ist klar, dass viele grosse Hersteller der Messe fernbleiben werden. Welchen Sinn die Messe damit noch hat ist vollkommen offen und die Besucher werden sich wohl die Augen reiben und verwundert feststellen, dass der Marketing-Etat grosser Autohersteller schrumpft und schrumpft. Von BMW wurde gemunkelt, dass die Münchner zwar gehen wie sonst auch, der Auftritt in Frankfurt kostet mit 6 Millionen Euro aber deutlich weniger als im Vorjahr, wo man noch mit 25 Millionen Euro aufgetreten ist. Die Zahlen stammen aber nicht von BMW und deshalb ist nicht ganz klar ob das nur Gerüchte sind oder Hand und Fuss hat.

Nicht in Frankfurt dabei sind Marken wie Aston Martin, Volvo, Rolls-Royce, Nissan, Renault, Alpine, Dacia, Mitsubishi und die GM-Marken Chevrolet und Cadillac. Ebenfalls nicht dabei sind Toyota, Infiniti und Lexus, Mazda, Peugeot, Citroen und DS, Fiat und Alfa Romeo sowie Jeep. Inzwischen haben auch Suzuki und Subaru die Messeteilnahme abgesagt womit zwei Drittel des Weltmarktes fehlen werden.

Die Messe selbst will das ganze nicht dramatisieren, man hoffe auf eine tolle Veranstaltung mit den Ausstellern die dann vorhanden sind.

Ersten Kommentar schreiben

Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*


Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.