Mobility startet mit Premium-Segment

Der erfolgreiche carsharing-Anbieter Mobility hat diese Woche ein neues Premium-Segment eröffnet. Ab sofort kann man auch Landrover oder Jaguar bei Mobility anmieten bzw. sharen und so auch einmal im Luxus schwelgen. Das neue Angebot gilt für Mobility-Kunden in Bern, Zürich, Luzern, St. Gallen und Ebikon und bei etlichen Genossenschaftern der ersten Stunde kommt das Angebot gar nicht gut an. Für das Pilotprojekt kommen Luxusautos vom Typ Jaguar F-Pace und Land Rover Discovery der Emil Frey AG zum Einsatz und Mobility zahlt dem Gewerbepartner dafür Provision, womit man wenigstens die Anschaffungskosten spart.

Bei der Mobility-Community stösst die Premium-Kategorie samt und sonders auf Ablehnung, die Fans und Genossenschafter lehnen das Fake-Sharing-Angebot ab. Begründet wird die Ablehnung mit der Klimakrise, deswegen wird ja überhaupt der Teilet-Gedanke gelebt und Mobility hat diesen Gedanken aufgegeben. Viele Kritiker sehen, das Mobility immer weniger Elektrofahrzeuge hat und nun auch SUVs und Luxusautos, das passt etlichen Kunden nicht.

Jedes dritte in der Schweiz verkaufte Fahrzeug ist heute ein SUV, betont Mobility, deshalb muss das Unternehmen ebenfalls ausbauen. «Für uns ist es wichtig, vielfältige und attraktive Fahrzeuge zu bieten. Nur wenn wir Trends und verschiedene Geschmäcker treffen, können wir möglichst viele Menschen überzeugen, ihr Erst- oder Zweitauto zu teilen statt zu besitzen», sagt Mobility-Geschäftsführer Roland Lötscher in der Mitteilung.

Schlussendlich ist aber genau dieses Nacheifern der Trends nicht mehr der Ursprung von Mobility, denn die Genossenschaft startete mit roten Autos weil man sagte, es kann mit einer Einheitsfarbe ein besseres Statement gesetzt werden.

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