Elektrifizierung einer Fahrzeugflotte macht sehr viel Sinn

Die Gebäudeversicherung Bern (GVB) und Alpiq haben im vergangenen Jahr eines der bedeutendsten Projekte zur Elektrifizierung einer Fahrzeugflotte in der Schweiz abgeschlossen. Ein Jahr später sprechen die Ergebnisse für sich. Durch die Umstellung der Flotte auf 80 Elektrofahrzeuge konnte die GVB ihre CO2-Bilanz um 30 Prozent reduzieren – ein Beispiel dafür, wie ein Pionierunternehmen den Klimawandel bekämpfen kann.
Durch die Umstellung auf Elektrofahrzeuge konnte die GVB in einem Jahr 130.000 Liter Benzin einsparen. Das bedeutet eine radikale Senkung der Transportkosten und der Emissionen – und zeigt, dass eine Elektroflotte eine lohnenswerte Investition ist.

Fast zwei Millionen Kilometer im Jahr fahren die Aussendienstmitarbeiter der GVB. Früher trug der Verkehr 71 Prozent zu den gesamten CO2-Emissionen des Unternehmens bei, aber das ist nun Vergangenheit. Die Umstellung auf Elektrofahrzeuge sparte in einem Jahr 290 Tonnen CO2-Emissionen und half dem Unternehmen, seine Nachhaltigkeitsziele zu erreichen.

Die Umrüstung von 80 Fahrzeugen auf Volkswagen E-Golfs war ein grosser Schritt. Kein anderes Unternehmen in der Schweiz hat bisher ein Projekt dieser Grössenordnung vorgenommen. Alpiq hat 90 Ladestationen in der Tiefgarage und drei Schnelladestationen direkt vor dem Firmengebäude des GVB-Hauptsitzes installiert. Das intelligente Energiemanagementsystem von Alpiq war integraler Bestandteil der Lösung, da mehrere Autos gleichzeitig aufgeladen werden müssen – ohne einem solchen System könnte das Gebäude Stromausfällen ausgesetzt sein.

Darüber hinaus wurden die Mitarbeiter zu Hause mit Ladestationen ausgestattet und haben durch die Ladelösung von Ost-Mobil Zugang zu einem umfangreichen öffentlichen Ladenetz. Die GVB verwendet ausschliesslich Ökostrom aus 100 Prozent erneuerbaren Energiequellen.
Innerhalb von 12 Monaten luden die Mitarbeiter ihre Autos rund 8000 Mal im Büro und 2400 Mal zu Hause auf. Sowohl GVB als auch Alpiq haben viel Aufwand in die Planung und Integration der Mitarbeiter gesteckt, was den Übergang erleichtert und für eine hohe Mitarbeiterzufriedenheit gesorgt hat.

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