Audi-Abgasbetrug um ein vielfaches Intensiver

Audi hat nach neuesten Medienberichten weit mehr betrogen im Abgasskandal als das Unternehmen je zugegeben hat. Das Unternehmen hat zudem noch bis Anfang 2018 Autos mit Dieselmotoren verkauft, die manipuliert waren.

Bei Audi sammelt sich die Kompetenz der grossen Diesel-Motoren, auch VW und Porsche haben die Motoren bei Audi bezogen. Deshalb hat man dort massiv betrogen und auch Porsche fühlt sich vorgeführt, weil Audi jeweils die Legalität betonte, am Ende Porsche aber eine dicke Busse kassierte.

Die Audi-Ingenieure haben nicht nur die eine oder andere Prüfstand-Besserstellung eingebaut, die Audi-Macher hatten gleich vier verschiedene Optimierungsprogramme die das Abgas befreiten wenn es zweckmässig war, sich aber in der Regel abschalteten wenn man unterwegs war. Bekannt wurde das, weil jemand die nicht öffentlichen KBA-Bescheide an das Recherche-Team des Bayrischen Rundfunks und das „Handelsblatt“ zugeschanzt hat. Insgesamt geht es um mehr als 200.000 Fahrzeuge in Deutschland und Audi hat nicht nur offensichtlich die Gesetze umgangen, man hat bis zuletzt so getan als ob man manipulieren muss.

Die nun aufgedeckten Bescheide zeigen auch die Überforderung der Behörden, Audi konnte dem KBA einen Deal anbieten und ist glimpflich weg gekommen., weil das KBA die Motoren nicht selbst untersucht hat sondern Audi die Daten weitergab. Das KBA wird nun scharf kritisiert, weil man sich als käuflich entpuppt.

Auch die Staatsanwaltschaft München II, die gegen 27 Beschuldigte im Zusammenhang mit dem Diesel-Komplex bei Audi ermittelt, sieht die Arbeit des KBA kritisch. Das geht aus vertraulichen Unterlagen zu Audi hervor, die ausgewertet wurden.

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