BMW-Vorstand bezeichnet E-Autos als Hype

BMW-Vorstandsmitglied Klaus Fröhlich bezeichnete an einer Veranstaltung Elektroautos als „extrem gehypt“ und betont, dass die Nachfrage vonseiten der Verbraucher ausbleibt. Am Rande der Nexgen-Veranstaltung hat sich Fröhlich recht in die Nesseln gesetzt und betont, dass nach seiner Ansicht kaum einer Elektroautos kaufen will.

Bis 2021 will BMW zwar den Absatz elektrifizierter Fahrzeuge gegenüber 2019 verdoppeln, der Entwicklungsverantwortliche Vorstand Klaus Fröhlich kann damit aber nur wenig anfangen. Fröhlich erwartet, dass selbst 2023 noch mindestens 80 Prozent der von BMW produzierten Fahrzeuge einen Verbrennungsmotor haben werden. BMW erwartet, dass Dieselmotoren mindestens noch 20 Jahre, Benzinmotoren noch 30 Jahre überleben werden. Dazu kommt, dass es viele Gebiete ohne die nötige Ladeinfrastruktur gibt, in denen damit zu rechnen ist, dass die Bewohner noch weitere 10 bis 15 Jahre auf Benzinmotoren angewiesen sind.

Fröhlich erdreistete sich gar, das Argument zu bringen, dass Elektrische Autos mehr Rohstoffe für die Batterien benötigten als ihre Benzin- oder Hybridvarianten. Das könnte dazu führen, dass sich die Rohstoffpreise verschlechtern. Damit hat er natürlich recht, nur stimmt die Aussage schon mal nicht, dass sich der Preis enorm in die Höhe bewegt.

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