Daimler meldet einen Verlust von 1,6 Milliarden Euro für zweites Quartal

Bei Daimler hat der neue Chef Ola Källenius einen Start mit Schwierigkeiten hingelegt. Daimler muss für das zweite Quartal 1,6 Milliarden Euro Verlust ausweisen, damit hat Källenius aber nur am Rande zu tun. Hauptgrund ist eine weltweite Absatzflaute und der Dieselskandal, der bei Daimler teure Kosten verursacht die man nicht mit Rückstellungen vorbereitet hatte.

Das Konzern-EBIT lag bei minus 1,6 Milliarden Euro und das ist damit 3 Milliarden tiefer als im Vorjahr, als man noch 2,6 Milliarden Euro Gewinn verbucht hatte. Daimler hatte vor dem Ergebnis bereits gewarnt, die Absatzzahlen zeigten den Druck der Märkte schon sehr früh. Källenius hat nun gegenüber den Anlegern zugesagt, dass man prüfen wird, welche Modelle rentieren und welche nicht. Unter anderem will man dort dann die Vielfalt reduzieren und einige ganz streichen, um zu gesunden.

Der Umsatz lag im zweiten Quartal bei 42,7 Milliarden Euro und war damit um fünf Prozent über dem Vorjahreszeitraum.

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