PSA droht mit Verlagerung der Astra-Produktion in Grossbritannien

Wenn der Brexit umgesetzt wird, ändert sich für viele Unternehmen auch die steuerliche Berechnung der Standorte und die Exportrechte. Ein Austritt aus der EU hat grosse Konsequenzen und gerade die Autohersteller sind bereits dabei, sich zu wappnen. Immer mehr Hersteller weichen in andere EU-Länder aus und auch die französische Marke PSA droht nun damit, ein britisches Werk zu schliessen.

PSA-Ceo Tavares hat damit gedroht, das britische Engagement in Frage zu stellen, wenn sich die Bedingungen verschlechtern. PSA wolle zwar das Astra-Nachfolgemodell für die Konzernmarken Opel und Vauxhall in der Fabrik Ellesmere Port bauen, aber die Bedingungen müssen stimmen sonst wird man das nicht machen, betonte Tavares.

Die britische Regierung plant derzeit, die EU zum 31. Oktober ohne Abkommen zu verlassen, das würde für Peugeot einen harten Brexit bedeuten. Nun fordert PSA von der britischen Regierung Klarheit was mit den Zöllen passiert. Das Unternehmen müsse wissen, was im Oktober für Konsequenzen gelten, forderte man die Regierung zu Klarheit auf.

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