BMW-Chef Krüger präsentierte die letzte Bilanz von BMW

Der abtretende BMW-Chef Harald Krüger hat am Donnerstag eine eher schwache Quartalsbilanz vorgestellt. Der Münchner Autobauer hat sich zwar beim Verkauf gesteigert, aber der Gewinn vor Steuern fiel um 28 Prozent auf 2,05 Milliarden Euro. Hauptgrund waren hohe Investitionen in Zukunftstechnologien, wie der Konzern betont.

Für Krüger endet mit der Präsentation das Engagement bei BMW, in zwei Wochen übernimmt der bisherige Produktionsvorstand Oliver Zipse die Führung des Konzerns. Zipse muss die Folgen aus der Aera Kürger managen und das wird nicht unbedingt einfach sein. Es steht ein Brexit bevor, der für BMW, Mini und Rolls-Royce deutliche Auswirkungen hat. Zudem muss BMW bei den Elektroautos deutlich zulegen und viel investieren, drittens dann trotz hoher Investitionen satte 12 Milliarden Euro einsparen. Zwar über die kommenden Jahre verteilt aber sicher als Ziel hoch motivierend.

Der Konzernumsatz stieg im zweiten Quartal um knapp 3 Prozent auf 25,7 Milliarden Euro. Trotzdem blieben unter dem Strich mit 1.48 Milliarden Euro rund 29 Prozent weniger Gewinn nach Steuern auf dem Konto.

Die Kosten für Forschung und Entwicklung legten im zweiten Quartal um 6 Prozent auf 1,4 Milliarden Euro zu. Die Investitionen in die Werke stiegen sogar um 39 Prozent auf 1,2 Milliarden Euro. BMW rüstet die Bänder für den parallelen Bau von Verbrenner-, Elektro- und Hybridautos um.

Ersten Kommentar schreiben

Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*


Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.