Der CO2-Rucksack bei Elektroautos ist viel kleiner als gedacht

Das Elektroauto hätte einen CO2-Rucksack von 17 Tonnen – zu diesem Schluss kam das schwedische Umweltforschungsinstitut „IVL“ vor einigen Jahren (die Studie ist auch als Schwedenstudie bekannt). Elektroauto.net hat diese Zahl mit den aktuell verfügbaren Fakten abgeglichen und heraus gefunden, dass bereits sehr oft nachgerechnet wurde und die Zahl total falsch berechnet wurde und mit falschen Grundlagen gearbeitet worden ist.

So entstand er Mythos von 17 Tonnern CO2 pro Batterie: https://edison.handelsblatt.com/erklaeren/elektroauto-akkus-so-entstand-der-mythos-von-17-tonnen-co2/23828936.html

Im Artikel beleuchtet der Autor für Elektroauto.net auch, wie man die Batterien heute herstellt und welche CO2-Werte heute berechnet werden müssen. Der Autor kommt zum Schluss, dass im „Jahr 2016 für die Herstellung einer kWh Akkukapazität 140 kg CO2 freigesetzt wurden“. Heute gilt die Zahl immer noch, wobei immer unberücksichtigt bleibt, dass die Batterien nicht nur im Elektroauto eingesetzt werden sondern meist einem Second-Life zugeführt werden.

Zudem wird bei den jüngsten Studien erneut wieder gegen das Elektroauto gerechnet und es bleibt unberücksichtigt, dass ein Benzinmotor oder ein Dieselmotor 2500 Bauteile haben, die erst noch hergestellt werden müssen. Wenn es um Arbeitsplätze geht, wird meist davon berichtet wie wenig Teile im Elektroauto verbaut werden müssen und das es weniger Arbeit braucht, beim Herstellungsprozess wird das meist unter den Tisch gekehrt.

Der Autor vergleicht dann den NISSAN LEAF mit dem NISSAN Qashqai und kommt zum Schluss, dass mit dem Elektroauto nur 12’000 km weit gefahren werden muss und die Anfangsbelastund mit dem CO2-Rucksack ist bereits vom Tisch.

Wichtig ist nun auch, dass man die Energie berücksichtigt und hier hat Exxon 42 kWh Strombedarf für die Herstellung von 6 Liter Benzin oder Diesel berechnet. Verglichen mit dem Qashqai ist deutlich zu sehen, dass der elektrisch angetriebene Nissan Leaf schon nach 6 Monaten sauberer als sein Bruder mit Verbrennungsmotor fährt. Damit muss man die Diskussion eigentlich beenden und alle weiteren Studien vom Tisch nehmen, weil die nur wieder mit falschen Fakten oder Grundlagen arbeiten.

http://tanken-ade.de/index.php/elektroautos/das-maerchen-vom-angeblichen-co2-rucksack-des-elektroautos?fbclid=IwAR3Vf_a9Hdwn5RvWthv_hxGToACvOJ2scybsxwzLZ_CKSEqBGExgSRkUnAE

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