Bund fordert von Autoindustrie Abkehr vom SUV

Die deutsche Autoindustrie baut laut der Darstellung der Umweltschutzorganisation BUND nicht nur zu viele, sondern auch noch die falschen Autos. Statt dicker Elektro- oder Hybrid-SUVs braucht es nun ganz andere Angebote mit 95 Gramm CO2 pro Kilometer und diese Basis müsste automatisch zu einer Abkehr vom SUV führen.

Zur Internationalen Automobilausstellung (IAA) hat die Umweltorganisation BUND eine neue Strategie verlangt. Es könne nicht angehen, dass man in Zeiten von Klimawandel weiter macht wie bislang. Es kann auch nicht die Zukunft sein, in die margenträchtigen Sportgeländewagen (SUV) nun Elektromotoren einzubauen, das sei als Statement zu mehr Umweltschutz zu lausig.

Das Auto muss erneuert werden und auch wenn man Angst hat vor den Kunden muss man sich in die Zukunft bewegen; nicht in die Gegenrichtung.

Für den Bund ist die Hybridisierung der nächste „Taschenspielertrick“, indem zunächst Motorenkombinationen aus Verbrennern und Elektroantrieben massenhaft in die Flotten gebracht würden. „Mit Hybrid-Modellen ist nichts gewonnen, wenn sie auf langen Strecken gefahren werden. Sie fahren nur die ersten Kilometer elektrisch, gehen aber mit sehr niedrigen Werten in die CO2-Statistik ein.“

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