Betriebsräte von grossen Autobauern kontern Kritik der Umweltverbände

Nachdem rund um die IAA in Frankfurt sehr viel Klimathemen Schlagzeilen machen und Autobashing betrieben wird, haben nun die Betriebsräte von Daimler, BMW und VW die Zukunft der Autohersteller als Thema in den Mittelpunkt gerückt.

Michael Brecht, der Betriebsratschef von Daimler hat seinen Besuch an der Messe damit verknüpft, der Presse gegenüber die Ungerechtigkeit zu betonen, die den Autobauern nun entgegen bläst. Das Wort „Klimakiller“ wird mit jedem etwas grösseren Auto in Verbindung gebracht und Brecht kämpft darum, dass die Industrie die Arbeitslätze halten kann.

Brecht betont, dass die Industrie mit ihren vier Millionen Mitarbeitern kein Klub von Verbrechern ist. Vielmehr hätten die Beschäftigten ein Interesse daran, dass durch die Fertigung nachhaltiger Elektroautos die Jobs gesichert und die Luft sauber seien.

Auch der Betriebsratschef von Volkswagen, Bernd Osterloh, und Manfred Schoch, der oberste Arbeitnehmervertreter von BMW, sind besorgt. Die nahaltende Kritik kann dazu führen, dass auf dem Werkplatz Deutschland dereinst keine Autos mehr gebaut werden.

Die Autobauer stehen zu Beginn der IAA in Frankfurt massiv unter Druck. Mehrere Umweltverbände haben unter dem Dach des Aktionsbündnisses „Aussteigen“ für das Wochenende zu Demonstrationen aufgerufen. Die Gruppierung „Sand im Getriebe“ will zudem bewusst Regeln brechen und mit Blockaden die IAA in Frankfurt faktisch stilllegen.

Aus Sicht der Betriebsräte nimmt die Debatte einen bedrohlichen Verlauf. Die Dämonisierung der Autoindustrie ist ein Thema das vor allem die Betriebsräte vom Tisch haben wollen

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