VDA Präsident Bernhard Mattes tritt ab

Foto Jürgen Pander

Es ist konsequent und doch ein Desaster, dass vor allem zeigt das gar nichts mehr so ist wie vor zwei Jahren an der IAA in Frankfurt. Der VDA ist einer der einflussreichsten Lobbyverbände in Deutschland und sein Präsident Bernhard Mattes kündigte an der Ansprache an, er lege zum Jahresende sein Amt nieder. Mattes werde sich neuen Aufgaben zuwenden, teilte der VDA am Donnerstag mit. Der frühere Ford-Manager ist seit März 2018 VDA-Präsident und er trat an um die alten Verbrenner-Produzenten in die Zukunft zu führen, tritt aber ab nach einer IAA die nur noch ein Scherbenhaufen ist. Noch nie in der Geschichte der Automesse in Frankfurt haben sich derart viele Kritiker aufgemacht die Messe zu stören, zu kritisieren und zu Blockieren. Für das Wochenende mit Publikumsaufkommen haben etliche Umweltorganisationen Streiks und Behinderungen angekündigt, das Thema Auto wird bekämpft.

Beim VDA und dessen Präsidenten liegen die Nerven blank, denn eigentlich wollte man die Kritiker kalt stellen, hat schlussendlich dann aber Kritik zugelassen und nun die Position des Verlierers eingenommen. An allen Ständen der Messe wird der Aufbruch ins Elektrozeitalter propagiert, damit ist es aber nicht weit her weil nur wenige Fahrzeuge wirklich auf dem Markt sind und die Dosierungen der Autohersteller unbekannt sind.

Der scheidende VDA-Präsident stand aber schon länger in der Kritik, es wird in den grossen Zeitungen davon berichtet, dass Mattes es verpasst hat, Druck auf die Politik auszuüben. Druck ausüben kann aber nur wer wirklich stark ist und zwar wird immer wieder mit dem Abbau von Aebeitsplätzen gedroht aber alle Beteiligten sind sich bewusst, dass es eng wird für die Stellenbesetzungen von heute. Die Produzenten machen den Wandel entweder mit oder gehen unter, einen dritten Weg gibt es nicht.

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