VW-Boss Diess wettert gegen Wasserstoff

In einer Gesprächsrunde mit Journalisten kritisierte Herbert Diess Wasserstoff-Autos als irreführend. Diess ist sich sicher, dass Wasserstoff in den kommenden zehn Jahren keine relevante Option für den Antrieb von Autos sei. Er zeigte sich informiert und fragte das Publikum, woher denn die Energie kommen soll, die Wasserstoff erzeugt?
Er betonte, das Wasserstoff wenn überhaupt nur relevant werde, wenn der komplett CO2-frei hergestellt und transportiert wird, das ist heute nirgends der Fall. Werde Wasserstoff mit Gas oder Kohlestrom hergestellt oder bei Produktionsprozessen als chemisches Abfallprodukt erzeugt, ist die CP2-Belastung höher als bei Benzin oder Diesel. Bei der nachhaltigen Erzeugung von Wasserstoff wiederum ist der Prozess langwierig und „sehr ineffizient“. Laut Diess kann man den Vergleich auch bei den Kosten ziehen, wenn 100 Kilometer mit dem Elektroauto zehn Euro kosten, kosten sie mit Wasserstoff 30 Euro.
Dass Wasserstoff-Antriebe vorerst nicht für Pkw geeignet sind, sehen viele in der Branche so, da ist Diess nicht der einzige. Während manche Experten den Wasserstoff als gute Alternative sehen wenn es um grosse Autos oder Fahrzeuge wie Lastwagen oder Busse geht, sieht Diess gar nicht so, denn der Wasserstoff sei zu teuer und zu heftig bei den Kosten.

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