Daimler-Chef Källenius verteidigt SUVs an der IAA-Debatte

An der Frankfurter Autoshow IAA geht es um die Wurst, es gibt sehr viel Kritik und Autofirmen die nur tiefer, breiter und noch mehr SUV können oder gar Kleber verteilen mit „fuck you Greta“ werden als durchgefallen bezeichnet.

Während einer Debatte im Rahmen der IAA hat Daimler-Chef Ola Källenius die stark in die Kritik geratenen SUVs verteidigt. Er argumentierte damit, dass die Autobauer gelernt haben, mit Leichtbauteilen zu arbeiten und vor allem die Wünsche der Kundschaft erfüllt werden. Källenius betonte, dass man trotz überfüllter Städte und Megastaus grosse Autos viel leichter verkauft als kleine Fahrzeuge. Das sehe man am Markt China, wo 7-sitzige Autos massive Nachfrage erzeugen und grösser geht immer als Standard gilt.

Ganz geben die Manager die traditionelle Verbrennerwelt noch nicht auf, auch wenn alles nach Klimaschutz schreit. So gab Bosch-Chef Volkmar Denner zu, dass die Unternehmen immer noch unsicher seien, was die Kunden in Sachen Elektromobilität wirklich wollten. Klar ist immerhin, dass man nicht immer nur nach Schnellladesäulen schreien darf, denn diese kommen an vielen Orten an den Nachfrage-Anschlag. Wer mehr Schnelllader fordert, hat seine Hausaufgaben nicht gemacht. Denn für sechs Schnellladesäulen muss man als Stadtwerk so starke Stromanschlüsse legen wie für 500 Haushalte mit 1000 Menschen, das kann man nicht mehr überall einfach so im vorübergehen.
Deshalb fordert auch die Politik die Autobauer auf, nicht immer nur auf Schnelllader zu setzen sondern die Anwender dazu zu erziehen, zu Hause langsam oder nur halbschnell zu laden.

Ersten Kommentar schreiben

Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*


Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.