KBA droht Audi bei Dieselumstellung mit Bussgeld

In Deutschland ist das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) nun bei Audi vorstellig geworden weil das Unternehmen bei der Umrüstung manipulierter Dieselfahrzeuge Fristen nicht eingehalten hat. Audi selbst betont in diesem Zusammenhang, dass man im Plan ist und die Fristen für die Umstellung einhalten wird. Beim Bundesverkehrsministerium tönt es aber nicht so, zudem bereitet man dort eine weitere Klage gen Audi vor weil das Unternehmen auch bei Euro-4-Modellen noch Abgasmanipulationen begangen hat. Laut einem Bericht mit grossen Schlagzeilen der Bild am Sonntag hat das KBA Audi gedroht, ab dem 26. September 2019 Zwangsgeld zu erheben, wenn Audi nicht alle Autos bis dahin umgerüstet hat.

Das Kraftfahrt-Bundesamt hatte Ende 2017 in mehreren Bescheiden angeordnet, dass Audi Softwaretricks aus seinen Dieselmodellen entfernen muss, mit denen die Fahrzeuge offiziell sauber fuhren, aber auf dem Prüfstand anders eingestellt waren als auf der Strasse.

Einmal mehr muss man die Frage stellen, weshalb die Autos von Audi in Deutschland korrigiert werden müssen und die Autos in der Schweiz und der übrigen EU unbehelligt bleiben. Die Softwareversionen werden nicht automatisch in allen Ländern korrigiert, hierzulande müsste der Gesetzgeber einschreiten und ebenfalls einen Rückruf anordnen.

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