EU-Gericht verlangt von Fiat in Luxemburg Nachzahlung von Steuern

Der italienisch-amerikanische Autobauer Fiat muss in Luxemburg Steuern nachzahlen. Ein EU-Gericht hat die von der EU-Kommission verhängte Steuernachzahlung für die Fiat-Gruppe in Luxemburg bestätigt und die Beschwerden des Unternehmens sowie des Landes Luxemburg zurück gewiesen.

Die EU-Kommission hatte 2015 schon entschieden, dass die Fiat-Gruppe durch den Umzug ihrer Konzernzentrale nach Luxemburg unerlaubte Steuervorteile bekommen habe. Luxemburg sollte die gesamte Summe an Steuervorteilen von FCA zurückverlangen. Es ging um die Summe von 20 bis 30 Millionen Euro und weil das Steuerparadies Luxemburg immer wieder so Deals macht, betrifft es auch andere Konzerne die den Steuerlichen Sitz ins Land verlegen.

Das Gericht hat nun den Entscheid der EU gestützt, es gibt in der EU keinen Grund für solche Steuervorteile.

Ersten Kommentar schreiben

Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*


Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.